Dienstag, 30. Dezember 2014

Jetzt geht's an die Küche

Früher als gedacht müssen wir uns um die Küche kümmern. Warum ? Weil, bevor die Bemusterung stattfindet, ein Küchenplan erstellt werden muss. So eine Küche braucht Strom, Wasser, Abwasser und das muss in die Ausführungsplanung eingeplant werden.
Auch die Höhe der Arbeitsplatte ist wichtig, um den Übergang zum Fenster festzulegen, z.B. die Frage mit oder ohne Fensterbank....

Viel zu planen, entscheiden, überdenken.

Los gings.

Zuerst hieß es mehrere Küchenstudios zu finden um einen Überblick zu bekommen was es so alles gibt. Unsere Kenntnis einer Küchenausstattung hat eher die "Moderne" der 90ger und ist absolut nicht auf dem aktuellen Stand. Wichtig war uns, dass wir nicht in ein Möbelhaus mit Küchenabteilung gehen, sondern zum Fachgeschäft. Wir besuchten also mehrere Austellungen und siebten die "Apotheken" gleich mal raus. Übrig blieben dann zwei Anbieter, die wir uns näher betrachteten.

Da wir ein kleines Geschäft im Nachbarort haben, fiel die Wahl zuerst da drauf.
Als Vergleich noch eine Kette die mit "P" anfängt und hinten "Küchenland" heißt.

Termine bei beiden wurden vereinbart. ...
Man braucht also einen Ersttermin für das Planungsgespräch und dann noch einen Termin um das fertige Angebot durchzusprechen.... OK.

Zwei Stunden...   Aha.. Was sollen wir zwei Stunden über eine Küche reden ?? Wir haben ja mit dem Architekt in zwei Stunden fast das ganze Haus geplant... Aber ok.

Erster Termin beim ortsansässigen kleinen Küchenstudio. Was soll ich sagen? Sehr beeindruckend.
Da geht es nicht nur um die Anordnung der Schränke, die Art, Material, Oberfläche, Griffe, Größe, Menge, mit und ohne Beleuchtung, wie weit auseinander....auch die Arbeitplatte ist eine Wissenschaft für sich. Ebenfalls welches Material, Oberfläche glatt oder rau, Farbe, Höhe der Arbeitsplatte. Welche Geräte werden benötigt ? Wo werden sie platziert um die Wege während der Küchenarbeit so effizient wie möglich zu gestalten.....
Dabei immer wieder zu den Austellungsküchen um das alles mal auszuprobieren, .... WAHNSINN.

Die zwei Stunden waren ratzfatz vorbei und wir verließen das Geschäft mit den Worten "Super Beratung aber ich will nicht wissen was das jetzt kostet"!

Nächster Termin ein paar Tage später bei der besagten Küchen-Handelskette. Nachdem wir trotz Termin fast 30 Minuten auf unseren Verkäufer warten mussten, der dann aber gar nicht unser Verkäufer war, sondern sein Kollege für uns zuständig war, dieser Umstand aber beim Empfang nicht kommuniziert wurde und wir deshalb gar nicht so lange hätten warten müssen, war die Stimmung schon etwas abgekühlt, als wir mit unserem Auswechselverkäufer zusammentrafen.

Vorneweg, das Gespräch ging keine zwei Stunden!

Es wurde kiurz nach unseren Vorstellungen gefragt und diese wurden auf ein Stück Papier gekritzelt. Keine Empfehlung, keine eigenen Ideen wie wir die Küche vielleicht noch gestalten könnten, keine Arbeitswegoptimierung, keine Arbeitsplattenhöhendiskussion (ist wohl alles ein Maß egal wie groß man ist...^^), keine Abstände der Schränke, die Kochinsel wurde lieblos hingeklatscht ohne auf das Fenster zu achten.... Total egal ob das dann aufgeht oder nicht....!

Nach 40 Minuten sind wir ernüchtert raus mit den Worten "Die können nur noch mit dem Preis punkten". Scheint wohl normal zu sein und wenn wir es nicht zuvor beim "kleinen" Händler anders erlebt hätten, hätten wir vielleicht noch nicht mal was vermisst.

Der zweite Termn zur Besprechung des Angebots fand erst bei der Kette statt. 08/15 Angebote sind eben schneller erstellt :)
Nachdem wir bis auf Blut gefeilscht haben war der Preis eigentlich ganz ok und am oberen Limit unseres Budgets. Wir befürchteten schon... "Was kostet denn dann erst die Küche beim anderen Händler. Solche Ketten sind ja normal einiges günstiger, weil sie mehr Masse verkaufen"

 Der zweite Termin beim Händler vor Ort. Ohne viele Worte:

- Küche ein Traum
- Preis 15% günstiger als die Kette
- Wo können wir unterschreiben ?


Hier ist sie nun ... unsere geplante Küche von "Die Küche" in Rülzheim!:




das wird unser 80 cm Induktions-Kochfeld



Ein paar Tage später kamen die Küchenpläne und wir waren bereit für die Bemusterung...

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Montag, 13. Oktober 2014

Bauantrag

... wenn man bauen will, muss man dazu bekanntlich einen Bauantrag stellen.

Die Firma Fingerhaus hat dafür einen riesigen Pack an Plänen, Formularen, Papieren.... erstellt.

Alles was wir nur machen müssen ist, gefühlte 50 mal zu unterschreiben.

und weg damit zum Bauamt, dann heißt es warten...

Dienstag, 9. September 2014

Die Grundrisse sind da....

Endlich....

Lange hat es gedauert. Viel haben wir geplant, über den Haufen geworfen, neu geplant, umgeplant, verschoben, angepasst.....

JETZT sind sie da.  DIE FINALEN GRUNDRISSE.

EG:  91m² Wohnfläche
OG: 77m² Wohnfläche
Gesamt:  168m² Wohnfläche
Kniestock 1,30m


Erdgeschoss:


Obergeschoss:





Einige Sachen ware einfach ein must have.
Gerade Treppe, großer Wohn,- Essbereich mit offener Küche. Im OG dann ein großes Bad direkt vom Schlafzimmer erreichbar mit Platz für eine Sauna und eine geräumige Ankleide.

Vor allem im OG haben wir aufgrund von praktischen Überlegungen einige Abstriche im Design gemacht. So wollten wir ursprünglich immer einen Luftraum mit Galerie als Verbindungs von offenem Wohn,- Essbereich zum OG haben. Aber das hätte fast sämtliche Räume in Mitleidenschaft gezogen und wir hätten ein zu kleines Bad, Schlafzimmer und vor allem eine viel zu kleine Ankleide gehabt.
Jetzt, ohne Luftraum, haben wir bedeutend größere Flächen in den einzelnen Zimmer zu Verfügung.
Ein paar Euro konnten wir durch den Wegfall der Geländer und zusätzlichen Stützen dann auch sparen. Eine großzügige und helle Galerie ohne Luftraum zum Lesen und Musikhören ist ja auch nicht zu verachten.

Den ursprünglich geplanten Balkon über die komplette Breite des Hauses zur Gartenseite hin, war für uns dann nach einiger Überlegung auch überflüssig. Wenn wir an langen Sommerabenden noch draußen sitzen, dann unten auf der Terasse und nicht auf einem Balkon. Am Ende wäre es ein teurer Ort gewesen, damit wir unsere Wäsche aufhängen können. Da wäre ein Trockner günstiger :)

Mittwoch, 6. August 2014

Planungsgespräch mit dem Architekten

Hausbesuch.... Der Architekt kommt....

Morgens um 08:00 Uhr klingelt es. Da isser. Der Architekt.
Der, der über unsere Grundrisswünsche schaut und uns sagt wo noch was zu beachten ist.

"Kann nicht lange gehen, wir wissen ja was wir wollen..." Pustekuchen !

Nachdem eigentlich ein VorOrt Termin am Grundstück ausgemacht war, rief uns der Architekt morgens an und teilte uns mit, dass er bereits am Grunstück war und er schon unterwegs zu uns sei.
Also Kaffee aufgesetzt.

Das Planungsgespräch war bei weitem detaillierter, als wir uns das gedacht hatten. Es wurden nicht nur sämtliche Punkte angesprochen, die für die Erstellung der Grundrisspläne wichtig sind, sondern auch gleich die Details, welche wir für den Bauantrag benötigen.

Auch wurden im Einzelnen die Punkte im Bebauungsplan der Gemeinde durchgearbeitet, damit wir wissen, was zu beachten ist.

Als Unterlagen mussten zu diesem Gespräch vorhanden sein:
  • Lageplan Grundstück mit Höhen- und Grenzlängen
  • Kaufvertrag Grundstück
  • Bebauungsplan
  • Kanalplan
  • Straßenbauplan
  • Anträge für Trinkwasseranschluss / Kanalanschluss
  • Entwässerungssatzung
  • Stellplatzsatzung

Bis das alles zusammengesammelt, beantragt, zugeschickt, abgeholt... wurde, war einiges an Arbeit nötig.

Der Schockmoment....

Zitat Architekt:
"Ich habe mir Ihre Grundrisse angeschaut und bin wegen den Hausanschlüssen zu dem Schluss gekommen, dass wir das Haus am Besten drehen. Der Hauswirtschaftsraum (HWR) mit den Anschlüssen für Strom und Wasser ist auf der Rückseite des Hauses. Da müssten sie mit den Leitungen sehr teuer um das ganze Haus herum. Deswegen drehen wir das einfach"

Schweigen.....
Unruhe....
Kapiert was er meint....
Panik.....

Ein Grundriss einfach mal zu drehen bedeutet, dass NICHTS mehr so ist, wie es war.
Bad und Schlafzimmer gehen jetzt Richtung Straße...
In den Garten kommt man nur durch die Küche...

Nix da. Wenn der HWR hinten liegt dann muss er einfach vor und das was vorne ist (Gäste-WC) muss nach hinten.... Also überlegt...eingezeichnet... für gut befunden.... FERTIG.

Im großen und Ganzen war der Termin klasse. Der Architekt hatte richtig Ahnung von der Lage der Fenster, Lichtverhältnisse, Optimierung der Wege, Platzaufteilung.
Nachdem wir dann 4 Stunden alles durchgesprochen hatten, kam die 80 seitige Checkliste mit allem was besprochen war.

Beginn war somit 08:30 Uhr  und Ende 15:00 Uhr. Fix und Fertig danach !

Nächste Schritte wären....
  • die Grundrisse werden überarbeitet
  • der Bauantrag wird erstellt

Macht alles Fingerhaus...

Bodengutachten

Braucht kein Mensch... oder doch ?


Das Thema Bodengutachten wurde von uns ausgiebig beleuchtet. Die Frage stellte sich, WARUM eigentlich ?
Empfehlung von Fingerhaus war ganz klar, dass wir eins beauftragen sollten. Auch hinsichtlich der eventuellen Gewährleistungsansprüche z.B. bei Hausschäden ist ein Bodengutachten auf jedenfall sehr zu empfehlen.
Frägt man im Bekanntenkreis nach,  hat aber komischerweise niemand so etwas in Auftrag gegeben.
Nach langem hin und her haben wir uns FÜR ein Bodengutachten entschieden und zwar aus folgenden Gründen:

  • Spätere Gewährleistungsansprüche bei Problemen mit der Baustruktur
  •  Als Berechnungsgrundlage für den Tiefbauer, um das Angebot möglichst genau zu kalkulieren z.B. Aushubmenge, Verdichtung, Entsorgung.
  • Planung der Sickergrube, da wir nun Werte über den Wasserdurchlaß des Bodens zur Verfügung haben.
  • Wir wissen nun, was uns entgegenkommt, wenn wir das Loch für die Zisterne oder später den Pool ausheben.
  • Bauchgefühl 

So ein Gutachten umfasst die Betrachtung von 4 Messpunkten auf dem Grundstück bis zu einer Tiefe von 3,20 m.
Interessant ist hierbei, dass man sieht bis wohin der Mutterboden geht. Dadurch kann man in etwa abschätzen, wieviel später zur Verfügung steht bzw. was entsorgt werden muss.

Mittwoch, 30. Juli 2014

Keller??

"Natürlich Keller...."
"Bauen ohne Keller ist verschenkter Platz...."
"Wo hin mit unserem ganzen Zeug ?..."

So waren unsere ersten Gedanken und auch über Monate hinweg haben wir uns eigentlich diese Frage nicht mehr gestellt. Es war ganz klar, dass wir das komplette Haus unterkellern.

Bis wir uns dann mal nach Betrachtung der Kosten, die da auf einen zukommen die Frage noch einmal gestellt haben. WARUM KELLER ? BRAUCHEN WIR KELLER?

Ganz klar, Stauraum.... Partykeller..... äähmm... tja..... Gästezimmer ? Nä, wir wollen ja nicht noch mehr Geld für einen Wohnkeller ausgeben nur wegen ab und zu mal einem Gast über Nacht.



Also bleibt nur noch Stauraum und Partykeller.....

Stauraum ?
Ca 80% der Sachen, die wir gerade in unserem jetzigen Keller haben, sind eigentlich unnötig aufgehoben (sofern wir überhaupt wissen was in den ganzen Kisten ist).

Partykeller ?
Wir sind so langsam in dem Alter, da macht man eine Party eher im Wohnraum als im Keller. Das ist viel gemütlicher und die Wege sind viel kürzer.


Also schnell mal gegengerechnet was wir sparen, wenn wir KEINEN Keller nehmen und dafür einfach das Haus größer machen.... und siehe da: 40m² mehr Wohnfläche... und davon haben wir ständig was!



Den nötigen Stauraum für Christbaumschmuck, Koffer und Faschingskostüme haben wir oben im Dachgeschoss,irgendwann kommt ja auch noch eine große Garage und der Rest wird einfach weggeschmissen :-)


ALSO - Entscheidung getroffen:

ES GIBT KEINEN KELLER!

Samstag, 5. Juli 2014

Unser Grundstück

Die Suche nach unserem Traumgrundstück

Ein geeignetes Grundstück, in der Nähe des Wunschorts, in entsprechender Größe, nicht zu Mondpreisen, in schöner Gegend....

...das ist gar nicht so einfach.

Bei uns in der Gegend gibt es eigentlich in jedem Ort ein Neubaugebiet. Nicht bebaute Lücken sind ebenfalls genug vorhanden. Allerdings fehlt in den meisten Fällen der Wille der Besitzer sich von diesen zu trennen. Da gibt es dutzende sehr schöne Grundstücke die jahrelang brach liegen weil sie für die Kinder oder Enkel aufgehoben werden "falls die Enkele mol baue wollen".


Es gibt auch in einigen Ortschaften neu ausgeschriebene Neubaugebiete, in denen die Grundstücke über die Gemeinde verkauft werden. Allerdings hat das gleich mehrere Nachteile.

Da die Nachfrage mitlerweile bei weitem höher als das Angebot ist, werden aus den kleinsten Gebieten ein Maximum an Baugrundstücken gestampft. Größer als 400m² bekommt man fast gar nicht mehr. Alles liegt eng an eng.
Sind die Grundstücke dann abgesteckt werden zuerst ortsansässige Familien bevorzugt (Runde 1), danach auswärtige Familien mit Ursprung aus den jeweiligen Orten (Runde 2) und zum Schluss alle anderen (Runde 3). Bis zur Runde 3 kommt es somit nur in den seltensten Fällen. Wenn dann tatsächlich noch was übrig ist, ist es das, was keiner mehr wollte....
 
Sollte man dann tatsächlich ein Grundstück ergattert haben, stellt man fest, dass es  da "kleinere" Auflagen im Bebauungsplan gibt.
Baufenster, max. Stockwerke, Dachneigungen..... das kennt man ja und ist auch üblich.
Aber was da zur Zeit getrieben wird ist nicht mehr normal.

Hier einige Beispiele:
  • Man bekommt die Farbe des Hauses und Daches vorgeschrieben
  • Begrenzungen wie Zäune, Mauern müssen engen Regeln entsprechen. (z.B. max Höhe 90cm)
  • Man muss eine bestimmte Anzahl an Obstbäumen auf dem Grundstück pflanzen (wegen den Bienen und Hummeln)
  • Die Größe und Postion der Fenster zur Straßenseite
  • Wenn Erker dann nur eine Standard- Größe, Breite, Länge
  • Man bekommt von seinem Grunstück einen Teil weggenommen für eine Lärmschutzböschung die man auf eigene Kosten bepflanzen muss.
 Sorry.... Aber da wollten wir nicht mitmachen....

Also ein Grundstück gesucht in einem bestehenden, älteren Baugebiet, auch wenns etwas mehr kostet, das wärs uns wert.

und was sagt man dazu.....

Wir haben eins gefunden....


Größe: 448 m²
Breite: 16m
Länge: 28m



Inklusive 16 Obstbäume...... :)
Da werden wir, bis sie weichen müssen, kräftig ernten. :)




Sonntag, 8. Juni 2014

Beschaffung der Informationen

Zuerst müssen wir uns einen Überblick verschaffen....

  • Was gibt es für Haushersteller ?
  • Wo sitzen die ?
  • Was haben die für Angebote ?
  • Wie sieht der Service aus ?
  • Wie flexibel kann man sein Haus planen ?
  • Massivhaus oder Holzständer ?



Also los gings zu den Fertighausaustellungen....




Bei der Auswahl des für uns richtigen Herstellers, gab es bei uns die folgende Kriterien:

  • Allgemeiner Eindruck der Häuser in der Ausstellung (nicht "altbacken", hell, freundlich, modern...)
  • Freundlichkeit der Verkäufer vor Ort
  • Qualität der Materialien und Verarbeitung (da gab es sogar bei den Ausstellungshäusern sichtbaren Pfusch am Bau)
  • Flexibilät beim Grundriss (wir wollen unser Haus GENAU nach unseren Vorstellungen und keine Abstriche machen)
  • Offene, transparente und nachvollziehbare Preisgestaltung (keine versteckten Kosten)
  • Meinungen von Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen (wer hat mit wem gebaut oder kennt jemanden der gerade gebaut hat)
  • Meinungen von Bauherren im Internet (welcher Hersteller hat überwiegend positve Bewertungen, welcher geht gerne in den Clynch mit seinen Kunden)
  • Garantie auf die Grundkonstruktion (reicht von 10 Jahre bis 30 Jahre)
All diese Aspekte gegenüber gestellt war die Entscheidung relativ schnell gefallen...

Wir bauen mit  
 
http://www.fingerhaus.de/



  

Donnerstag, 1. Mai 2014

Wir bauen uns ein Haus...

Im Prinzip ein Wunsch, der von vielen Leuten vor uns ebenfalls ausgesprochen wurde. Aber im Detail eine nicht zu unterschätzende Aufgabe.

Zuerst war uns wichtig, WAS wollen wir haben, WO wollen wir wohnen,  WIEVIEL wollen wir selbst machen und dann noch die wichtigste Frage..... WAS darf es kosten.

WAS wollen wir haben ?

Folgende grundlegende Kriterien waren für uns von Anfang an wichtig.
  • Ein freistehendes Haus, kein Reihenhaus.
  • 2 stöckig, da ein Bungalow einfach viel zu viel Platz vom Grundstück wegnimmt.
  • großer Garten
  • Garage
  • Kein Heizen mit fosilen Brennstoffen
Mehr war am Anfang nicht festgelegt.

WO wollen wir wohnen ?

Da wir beide in einem Verein sind der 15km von unserem derzeitigen Wohnort entfernt liegt, war für uns klar, ein Grundstück in der unmittelbaren Nähe zum Verein sollte es sein. Entweder im gleichen Ort oder im Nachbarort.

WIEVIEL wollen wir selbst machen ?

So wenig wie möglich, aber so viel wie nötig um im Budget zu bleiben.
Nach anfänglicher Euphorie und dem Auspruch "Des könne mer alles selwer mache" haben wir unsere Terminkalender zu Rate gezogen. Da wir beide nicht gerade die TOP-Handwerker sind, war schnell klar, dass hier der Anteil der Eigenleistung bei weitem zu hoch angesetzt wurde. Wir wollten ja noch in diesem Jahrzehnt und vor der Rente in unser neues Heim einziehen.
Ergebnis war, dass wir uns auf den Innenausbau beschränken wollen und das eigentliche Bauen den Profis überlassen. Wir haben nach dem Haus noch genug im Außenbereich zu tun, um unseren Ehrgeiz zu befriedigen.

WAS darf es kosten ?

Uns war es immer wichtig, dass wir nicht für unser Haus auf den gewohnten Lebensstil gänzlich verzichten müssen. Deshalb wurden folgenden Kriterien festgelegt.
  • Eigenkapital nicht weniger als  20%
  • Fremdkapital folglich nicht mehr als 80%
  • Lange Zinsfestschreibung im Planungssicherheit zu haben
  • Ausreichend Sondertilgungsmöglichkeiten
  • Nur gering höhere monatliche Belastung