Donnerstag, 1. Mai 2014

Wir bauen uns ein Haus...

Im Prinzip ein Wunsch, der von vielen Leuten vor uns ebenfalls ausgesprochen wurde. Aber im Detail eine nicht zu unterschätzende Aufgabe.

Zuerst war uns wichtig, WAS wollen wir haben, WO wollen wir wohnen,  WIEVIEL wollen wir selbst machen und dann noch die wichtigste Frage..... WAS darf es kosten.

WAS wollen wir haben ?

Folgende grundlegende Kriterien waren für uns von Anfang an wichtig.
  • Ein freistehendes Haus, kein Reihenhaus.
  • 2 stöckig, da ein Bungalow einfach viel zu viel Platz vom Grundstück wegnimmt.
  • großer Garten
  • Garage
  • Kein Heizen mit fosilen Brennstoffen
Mehr war am Anfang nicht festgelegt.

WO wollen wir wohnen ?

Da wir beide in einem Verein sind der 15km von unserem derzeitigen Wohnort entfernt liegt, war für uns klar, ein Grundstück in der unmittelbaren Nähe zum Verein sollte es sein. Entweder im gleichen Ort oder im Nachbarort.

WIEVIEL wollen wir selbst machen ?

So wenig wie möglich, aber so viel wie nötig um im Budget zu bleiben.
Nach anfänglicher Euphorie und dem Auspruch "Des könne mer alles selwer mache" haben wir unsere Terminkalender zu Rate gezogen. Da wir beide nicht gerade die TOP-Handwerker sind, war schnell klar, dass hier der Anteil der Eigenleistung bei weitem zu hoch angesetzt wurde. Wir wollten ja noch in diesem Jahrzehnt und vor der Rente in unser neues Heim einziehen.
Ergebnis war, dass wir uns auf den Innenausbau beschränken wollen und das eigentliche Bauen den Profis überlassen. Wir haben nach dem Haus noch genug im Außenbereich zu tun, um unseren Ehrgeiz zu befriedigen.

WAS darf es kosten ?

Uns war es immer wichtig, dass wir nicht für unser Haus auf den gewohnten Lebensstil gänzlich verzichten müssen. Deshalb wurden folgenden Kriterien festgelegt.
  • Eigenkapital nicht weniger als  20%
  • Fremdkapital folglich nicht mehr als 80%
  • Lange Zinsfestschreibung im Planungssicherheit zu haben
  • Ausreichend Sondertilgungsmöglichkeiten
  • Nur gering höhere monatliche Belastung