Donnerstag, 17. September 2015

Wände streichen

Streichen, streichen nochmal streichen.

Kein Scherz, das könnte ich tage- und wochenlang ohne Unterbechung. Meine absolute Lieblingsarbeit !
Nach über 400m² Fläche und davon das meiste zweimal gestrichen, werde ich diese Aussage aber erst wieder in ein paar Monaten treffen. Diese Menge kann einem echt den größten Spaß verderben...
Aber ich wollte es ja auch selbst machen und deswegen SELBST SCHULD !

Nachdem ich  vor dem Fließen des Erdgeschosses die Decken gestrichen hatte, wurde das im Obergeschoß während der Fliesenarbeiten erledigt (ja keine Zeit verlieren!)

Durch die Dachschrägen war es allerdings nötig, an den meisten Stellen zweimal zu streichen, da das schräg einfallende Tageslicht doch einige komische Schatten warf, was ich im EG auf der geraden Decke so nicht kannte. Dazu kam noch, dass ich wohl oben beim Abschleifen der Riegipsplatten im Endspurt etwas schlampig war. Demzufolge musste ich sehr oft die Farbrolle gegen Schleifpapier tauschen und Nacharbeiten. SELBST SCHULD !

Aber auch hier hat sich gezeigt, wer sorgfältig abschleift kann sich echt die Aktion mit dem Malervlies schenken. Mir und auch der kritischen Gattin fiel nichts auf, was unseren Quälitätsansprüchen nicht genügte.

Da wir beim 5,50m hohen Treppenhaus kein riesiges Gerüst bauen wollten, mussten wir uns dort mit
diversen Verlängerungen helfen :) Wir sind jetzt Profi's mit Teleskopstangen + langen Pinselstielen + Gewebeklebeband  .-)
Das ganze Treppenhaus war an einem Tag erledigt.



 Alles in allem wurden 200 Liter weiße Farbe verbraucht, 3 große Rollen und 7 kleine, diverse Abtreifgitter und einige kleine Pinsel für die Ecken.

Nach knapp 10 Tagen war das Haus dann strahlend WEISS !!!






Dienstag, 8. September 2015

Bodenbelag: Fliesen im EG


Nachdem wir uns nun für das Erdgeschoß gegen Laminat und für Fliesen entschlossen haben, stellte sich die Frage "machen wir es selbst, oder lassen wir es machen".
Ein Blick auf die größe der Fließen und anschließend die zu fliesende Fläche, haben wir uns dazu durchgerungen es doch von einem Profi machen zu lassen.

Insgesamt waren es nun knapp 80 m² und durch die langen Fluchten, welche nach unserer Meinung kerzengerade Reihen erforderlich machten, war das im nachhinein die absolut richtige Entscheidung.
Gerade mit dem Blick von der Eingangstür bis ins Esszimmer sollte keine Kurve unsere Stimmung trüben. Mitlerweile können wir zwar einiges und das auch immer besser, allerdings gehört Fliesenlegen da nicht dazu.
Auch die Sache mit der Ausarbeitung der Dehnungsfuge, die bei einer Raumbreite von über 8m dringend empfohlen wird, war so ne Sache die wir uns selbst nicht zugetraut haben.
Zu guter letzt haben wir uns noch unbedingt seeeeehr schmale Fugen gewünscht. Schließlich sollte der Boden ja von der Optik her einem Holzboden nahe kommen.

Also Preis-Info eingeholt und auch mit einem Profi handelseinig geworden. Dieser wurde uns auch vom ortsansässigen Baumarkt empfohlen.

Tipp: Hier der gut gemeinte Rat immer einen festen m²-Preis ausmachen, inklusive Material (Kleber, Fugenmörtel, Silikon) und ja nicht auf Zeit bezahlen. Zum einen geht's bedeutend schneller und die abgelieferte Qualität kann man ja mit kritischem Auge selbst üerprüfen.

Innerhalb von 9 Tagen mit Unterbrechungen für die Trockenphase war es dann erledigt und das Ergebnis kann sich sehen lassen.





 Nachdem die Fließen nun gelegt waren konnte das Projekt "Wände streichen" in Angriff genommen werden.

Mittwoch, 2. September 2015

Hoch hinaus

"Gastpost" von der Bauherrin :-)


Wenn man ein Haus baut bzw. die Pläne zum Innenausbau und Renovieren durchgeht, kommt einem EIN Hilfsmittel ständig in den Kopf, das man gebrauchen könnte....

  • ... wenn wir grundieren, wie kommen wir da an die Decke?
  • ... wo stellen wir uns drauf, wenn wir tapezieren werden?
  • ... wie streicht man am besten das Treppenhaus/die Galerie?
  • ... wie bringen wir die Deckenlampen an?
  • ... wie kommen wir auf den Dachboden, wenn wir noch keine ausziehbare Treppe dorthin haben?
  • ... usw
  • ... usw

Die Antwort auf all  diese Fragen lautet (nein, nicht 42!!)

Wir brauchen eine LEITER!

Und zwar keine normale "Haushaltsleiter" zum auseinanderklappen und natürlich auch kein Tritthocker mit 2 Stufen. Die Dinge sind zwar im Haushalt gut, um mal eine kaputte Glühbirne auszutauschen, den Staub vom Bücherregal zu wischen oder die Friteuse aus dem oberen Schrankregal zu nehmen.

Aber für die handwerklichen Tätigkeiten, und um wirklich HOCH hinauf zu kommen, da muss einfach eine RICHTIGE Leiter her.
  • So eine, die man von beiden Seiten betreten kann.
  • Die vielleicht variabel zusammengebaut werden kann.
  • Mit der man höher kommen kann, als nur bis auf ca. 1,60 m Höhe
  • Die eventuell sogar an einer Treppe aufgestellt werden kann
  • Und die man einfach die nächsten Jahre für all die Tätigkeiten im Haus verwenden kann, bei denen ein Tritthocker nun mal klein ist 
  Die Recherche führt mich im Internet durch zig Shops, aber entweder gab es furchtbare Bewertungen (".... Leiter knickte recht schnell ein...", "nach der dritten Benutzung brach die unterste Sprosse durch...", ".... völlig instabil....") oder die Teile waren einfach - auf gut Deutsch gesagt - sauteuer!
Weiteres No-Go war eine absolute Unhandlichkeit, denn was nützt mir die tollste Leiter, wenn das Mistding später ein eigenes Haus benötigt, um das Ungetüm zu verstauen?? Solche 4-Meter-Teile, die die Großeltern an der Garage hängen haben und die seit Jahren nicht benutzt werden, genau so eines wollten wir nun einmal nicht haben.


Fündig wurde ich schließlich bei Lidl im Onlineshop! Gefunden habe ich dort dieses gute Stück und das zu einem Preis, den ich in sonstigen Online-Shops nicht entdecken konnte:


Powerfix Multifunktionsleite (Klick hier)
6in1 als Steh-, Anlege- oder Trittleiter verwendbar
erhältlich zum Preis von 59,99 Euro

Für den Versand kamen nochmal rund 11 Euro dazu, insgesamt also runde 70 Euro, was für solche eine Leiter absolut ok ist.
Bezahlt habe ich per paypal und wenige Stunden später hatte ich die Versandbestätigung im Maileingang, die Leiter selbst war nach ca. 3 oder 4 Tagen geliefert.

Und seither? Ist sie ständig im Einsatz.... egal ob beim Rauspund-Verlegen auf dem Speicher, beim Abschleifen oder dem Grundieren, aktuell auch bei Malerarbeiten und einzelnen Elektro-Arbeiten - die Leiter ist ständig im Einsatz.

 

Ganz leicht zum transportieren ist sie nicht, für mich als Frau ein bissel unhandlich, aber der Herr des Hauses trägt sie von Raum zu Raum wie nix. Auch das Aufstellen in den verschiedenen Variationen erfolgt mittlerweile mit links, die Leiter ist dabei nonstop rutschfest und vermittelt einen stabilen Stand.

Fazit: wir sind absolut zufrieden, Preis-Leistung ist hier klasse gewesen und die Leiter hat bisher einen prima Job gemacht. Ich denke, die wird später einmal NICHT an der Garagen-Außenwand an Haken landen, sondern auch zukünftig in unserem Haus und Hof eine große Hilfe sein!




Montag, 10. August 2015

Tapezieren

... oder doch nicht ??

Ein 50m Rolle Malervlies zu Testzwecken war schon gekauft. 10 Päckchen Kleister für alles ebenfalls. Die Wände und Decken wurden begutachtet. Das Abschleifen haben wir mit Absicht seeehr gewissenhaft erledigt, auch wenn es dafür einen Tag längere gedauert hatte.
Allerdings hatte uns im Vorfeld jeder geraten IMMER zu tapezieren, da wir keine Q4 Verspachtelung haben.

Erste Enscheidung wurde gefällt. Wir probieren es jetzt einfach aus und schauen ob es uns gefällt.


DIE DECKEN STREICHEN WIR DIREKT OHNE ZU TAPEZIEREN !!


Also motiviert davon, vielleicht um das gehasste Deckentapezieren herumzukommen ging es los.

Vorher allerdings noch einmal schlau gemacht, welche Techniken es gibt wirklich deckend und mit einem gleichmäßigen Streichbild zu streichen. Meine Technik war die Decke geistig in 1m² -  Quadrate aufteilen, mit viel Farbe ein Quadrat längs zu rollen und dann mit weniger Farbe das gleiche Quadrat noch einmal quer. Man geht also zweimal über die gleiche Stelle. Vorteil dabei, man vergisst wirklich nicht den kleinsten Fleck, es gibt keine Nasen und das Streichbild ist überall exakt gleich.

Wichtig ist außerdem, dass man eine qualitativ sehr gute Farbe nimmt. Die ist zwar um einiges teurer als eine günstige Baumarkt-Farbe, aber da wir im Vorfeld mit weiß bereits grundiert hatten, reichte EIN Anstrich aus um komplett deckend zu sein.

Empfohlen wurde uns die Innenraumfarbe von STO. Allerdings hat die Firma Caparol auch gute Qualität. Beides kann man im Internet direkt bestellen.
Preis für den Eimer mit 15 Liter liegt bei ca 80,- EUR.

Nach ca 4 Stunden war die Decke im Wohn-Eßzimmer fertig und nach dem Trocknen einwandfrei und hielt den kritischen Augen von uns stand.


Daraufhin wurden die Tests auf die Wände ausgeweitet. Wir haben eine Wand testweise tapeziert und dann gestrichen und eine direkt gestrichen. Der Unterschied war NICHT zu sehen.

Eine weitere Entscheidung:


KEIN MALERVLIES !! WIR STREICHEN DIREKT !!


Einige kleine Stellen an der Wand, welche noch nicht komplett glatt waren, werden im Vorfeld noch mit Hand abgeschliffen..

Die einzige Tapete im Haus ist also nur die im Schlafzimmer, welche wir eh nicht streichen wollten :)



Donnerstag, 6. August 2015

Grundieren

Nach dem Schleifen kommt das Grundieren der Oberfläche.

Das Grundieren dient dazu die Haftung für die nächste Schicht zu verbessern. Egal ob Tapete oder Farbe, ohne vorherige Grundierung der Rigipsplatten hebt nix.

Die Frage ist nur, was man da am Besten nimmt.

Da wir uns noch nicht sicher waren ob wir im kompletten Haus Malervlies an die Wände machen und dann streichen oder vieleicht direkt auf die Platten streichen, haben wir uns entschlossen eine Grundierung mit weißen Pigmenten zu nehmen. Das heißt, im Gegensatz zur farblosen Grundierung, findet hier schon eine Art Voranstrich statt.

So haben wir alle Decken, Schrägen und Wände mit diesem Material grundiert.



Verbrauch:  8 Eimer a 10 Liter

Bereit für Tapeten und Farbe !!

Freitag, 31. Juli 2015

Die Bäder kommen

... vielmehr sie werden gefliest...

Das macht Fingerhaus für uns. Fliesen hatten wir uns ja während der Bemusterung ausgesucht.


Ehrlich gesagt wussten wir schon gar nicht mehr so richtig wie sie aussahen, weil das gefühlt schon Jahre her war.

Alles ging natürlich wieder RatzFatz, wie wir das mitlerweile gewohnt sind. Keine 3 Tage hat es gedauert und dann war Gäste Bad im EG und Hauptbad im OG fertig gefliest ausgefugt und mit Silikon versehen.


 





 

 

Donnerstag, 30. Juli 2015

Abschleifen

... jetzt sind wir dran...

Nachdem die Spachtler ihre Arbeit beendet hatten, ging dann pünktlich Ende Juli unser Urlaub los.
Wie schon erwähnt, werden wir Böden, Wände und Decken selbst bearbeiten.

Somit hieß es am ersten Tag des Urlaubs "Schleifen"

Gemeint ist der Abschliff der Spachtelmasse auf den Riegipsplatten damit ein sauberer und vor allem glatter Untergrund für die weiteren Arbeitsschritte vorhanden ist. Ziel ist es, dass keinerlei Übergänge von den Platten zur Spachtelmasse mehr existieren.

Der Chef des Spachtlertrupps gab mir den Tipp, wie ich erkenne ob die Qualität des Abschliffs ausreichend ist: " Wenn man es mit den Fingern fühlt, dann sieht man es auch später, wenn die Wand gestrichen ist."
  
Dann gings los.

Maschine war zu besorgen. Trockenbauschleifer, am besten eine "Giraffe" damit man nicht ständig auf die Leiter muss.  Bei den ansässigen Baumärkten gab es sowas im Leihsortiment. Allerdings fiel meine Wahl auf eine kleine Firma die ebenfalls Bauwerkzeuge vermietet und um einiges günstiger als die Baumärkte war und zusätzlich noch eine bessere Maschine zur Auswahl hatte.

Folgendes Gerät habe ich also Montag morgens dort abgeholt:

Flex "Giraffe"mit dazugörigem Sauger und das alles für nur 59,- pro Tag incl. Reinigung.

Ich kann nur jedem empfehlen die 15,- EUR für die Reinigung mit zu buchen. So wie das Teil nach der Arbeit ausgesehen hat, wäre ich da zum Schluss noch ewig drangesessen.



Als Schleifscheiben wurden mir welche mit K80 Körnung empfohlen. Allerdings waren mir die viel zu grob. Habe mir deshalb K120 geholt, die bei weitem feiner waren und ein sehr schönes Schleifbild ergaben. Habe alles mit diesen Scheiben abgeschliffen.

Wichtiger Tipp:
Der Schleifer sollte wirklich eine vernünftige Profimaschine sein, da das Schleifergebnis bei Billigmaschinen sehr oft zu wünschen übrig lässt. Vor allem werden nach meinen Recherchen billige Maschinen nach ca 30 Minunten oftmals sehr heiß.

Auch Finger weg von Schleiftellern ohne Absauglöcher. Der Staub muss sofort abgesaugt werden und das funktioniert nur vernünftig, wenn genug Löcher vorhanden sind.

Auf der Baustelle angekommen gings dann los.

Schätzung war 2 Tage für 550 m² sollten reichen. Die Maschine lag auch mit ihren knapp 5 KG leicht in der Hand. Allerdings werden daraus im Laufe des Tages dann gefühlte 20 KG :(



Noch ein Tipp:
Seid nicht so blöd wie ich und macht das alles erstmal ohne Schutzmaske und vor allem ohne Brille. Trotz des Saugers staubt euch die ganze Bude voll und vor allem Überkopf rieselt euch alles schön in die Augen. Wer zudem noch etwas lärmempfindlich ist, sollte Ohrschützer tragen. Der Sauger macht richtig Radau und schlägt alle 10 Sekunden automatisch den Filter aus, was ohne Ende rumst.



Nach insgesamt 18 Stunden schleifen war dann alles erledigt. Inklusive Rücken und Arme :)

So richtig sehen konnte man es allerdings nur mit dem 2. Blick. Aber mit den Fingern gefühlt waren alle Wänden nun spiegelglatt.


Bis der Staub halbwegs aus dem Haus verbannt war, sollte es Wochen dauern...


Nächster Schritt im nächsten Post:

GRUNDIEREN !!


Mittwoch, 22. Juli 2015

... die Heizung streikt

- KURZES UPDATE -


Gestern war wegen erneuter Meldung "Fehlercode 13" unser Heizungsbauer da und nach einer Weile dann noch ein Techniker vom Hersteller Stiebel Eltron.

Unsere Wärmepumpe verliert Kältemittel und das ein zwei Stellen. Es sieht so aus, dass das ein Fabrikationsfehler ist. Nach meiner Frage welches Bauteil da jetzt ausgetauscht werden muss, bekam ich die Antwort "Da das ein Neugerät ist, tauschen wir die komplette Heizung aus"


Wir sind mal gespannt......

Nach Aussage der Technikers reden wir hier von Tagen und nicht von Wochen....

Einzug ist für Mitte September geplant, bis dahin muss das Ding laufen...!!!




... der Spitzboden

Ja, das hatten wir so garnicht in der anfänglichen Kalkulation unseres Innenausbaus. Den Spitzboden, oder besser den Boden des selbigen.
Nachdem der Estrich ja nun abgetrocknet war und wir somit auch die abdeckende Folie für die Luke zum Spitzboden entfernen konnten, war das dann unser erstes Projekt bei dem wir selbst von A bis Z Hand anlegen durften.

Da der Spitzboden aufrgrund unseres Kellermangels die einzige Staufläche im Haus darstellt, wollen wir für die 50m² einen Boden legen der belastbar und begehbar ist.

Als Material wurden uns damals bei der Bemusterung bereits Rauspund Latten empfohlen.

Warum ?

Rauspund ist diffusionsoffen, da Vollholz und somit bersteht ein geringeres Risiko für Schimmelbefall. OSB Platten z.B. sind nicht diffusionsoffen. Bei einem nicht gedämmten Dachboden könnte es bei OSB somit passieren, dass durch die Temperaturunterschiede die Luft unter den Platten anfängt zu kondensieren und sich somit Kondenswasser und später vielleicht Schimmel bildet.

Die Verwendung von Rauspund-Latten ist zwar um einiges Arbeitsaufwändiger als große OSB Platten, das Risiko eines Schimmelbefalls wollten wir allerdings nicht eingehen.

ALSO RAUSPUND !

Aber nicht den handelsüblichen 19mm starken, sondern 21mm da dieser auch viel belastbarer ist.

Unser Balken sind 58cm weit auseinander und 8cm breit. Somit hätten wir eine optimale Länge von  270cm um den wenigsten Verschnitt zu haben und trotzdem die Bretter noch angenehm nach oben zu bekommen. Leider waren die 270cm nicht lieferbar und wir mussten 300cm nehmen. Der Abfall lag allerdings noch in Grenzen.

Bestellt wurde im Internet inkl. Anlieferung was mit 9,22 EUR / pro m² immer noch um einiges billiger war als im Baumarkt.



Wann verlegt man den Boden am besten? Richtig! In der wärmsten Woche dieses Jahres. Bei in der Spitze 44 Grad waren die Abende nach der Arbeit gerettet und jedes einzelne Brett wurde meistens in der Hocke oder auf allen Vieren in die Balken geschraubt. Aber ich will nicht jammerrn....

WER BRAUCHT DA NOCH EINE SAUNA !

Das Endergebnis nach 20 Stunden sieht dann so aus.










...die Spachtler

... oder "wie schnell muss eine Spachtelkelle sich bewegen, dass man sie nicht mehr sieht....."

Wahnsinn was da abging.

An einem Donnerstag nachmittag rückten sie dann an.... DIE SPACHTLER. Vier Mann, die eine Stunde nach Ankunft schon das komplette Haus belegt hatten und im Stechschritt von Raum zu Raum hechteten.
Mit einem Wahnsinnstempo und gleichzeitig sehr sauber und präzise wurde nun die Q2 Spachtelung aufgebracht. Allerdings nach dem ersten Augenschein die Deluxe-Ausführung einer Q2.
Die Übergänge von Spachtelmasse zu Riegips sind hauchdünn und fast nicht zu fühlen.

Klar müssen wir da später noch abschleifen *froi*, aber bereits jetzt siehts sehr eben und akurat aus.

Samstag mittag, also nach zwei !! Tagen waren die Jungs fertig. Wenn ich daran denke wieviele Wochen wir dafür gebraucht hätten und das hätte dann nicht annähernd SO ausgesehen.

   





Sonntag, 28. Juni 2015

Los gehts mit dem Estrich

... am 03. Juni kamen dann die Leute die unser Haus "vollsauen" werden. So dachten wir...

Der Estrich wurde morgens gebracht und laut "zufällig" vorbeikommenden Vater bzw. Schwiegervater innerhalb von drei Stunden eingebracht. Die schlimmsten Horrorbilder im Kopf kamen wir abends nach der Arbeit auf der Baustelle an um mal nach dem Rechten zu schauen und siehe da... Kein Dreck, kein Schmutz und wie wir durch das Fenster schauen eine, durch das Wasser, glänzende graue Masse im kompletten Haus.

Da war er nun, der Estrich....

Gleich mal hochgerechnet. Nach drei Tagen sollte man anfangen zu lüften. Also gings dann am Samstag mittag los.
Stoßlüften... Alle Fenster und Türen auf, ca 15 Minuten und das mind. dreimal am Tag. Besser wäre 4 mal, laut Bauleiter ! Klar, wir wohnen ja auch nur 13km weit weg und gehen tagsüber einer geregelten Arbeit nach. Was der für Vorstellungen hat....

 In der ersten Woche wurde dann noch zur Unterstützung das Estrichtrockenprogramm der Heizung durch den Bauleiter aktiviert. Das Ergebnis war eine Ganz-Haus-Sauna-Dampfbad-Kombi mit 38 Grad und 60% Luftfeuchtigkeit.

Die dreimal am Tag konnten wir durch den unermüdlichen Einsatz der Bauherrin nun 3 Wochen lang durchhalten. Die Mittagspause kann man ja auch statt essen gehen zum Lüften verwenden.... :)

Die anfängliche 70% Luftfeuchtigkeit konnten damit auf unter 30% gesenkt werden.



Nach nicht ganz drei Wochen am 22. Juni maß unser Bauleiter dann mit einer speziellen Vorrichtung die Feuchtigkeit und befand "in 2 Wochen ist er fürs Fliesen geeignet".

Somit hätte die Trocknung dann 5 Wochen gedauert.



Zum Thema: Auftretende Sinterschicht eines Anhydritestrich

Wenn man 10 Leute frägt, bekommt man mindestens 7 Meinungen was, wann, wie zu machen ist , wenn man so eine Schicht hat und warum, oder warum nicht.
Im Grunde ist es ganz einfach. Die Sinterschicht entsteht als dünne Haut durch Ablagerung von Kalk. Diese Schicht behindert den Trocknungsprozess des Estrichs. Laut unserem Bauleiter und vielen Recherchen im Internet sollte diese Schicht am 3. - 4. Tag mit Hilfe eines Drahtbesens weggekehrt werden.
 Drahtbesen ? Wer hat schon einen Drahtbesen daheim ?

Also sind wir am dritten Tag vor unserem ersten Lüften in den Baumarkt, um so einen Besen zu kaufen. Auf der Baustelle angekommen, haben wir uns den Estrich genau angeschaut und ums Verrecken keine solche Sinterschicht gesehen. Mit der Drahbürste etwas herumgeschrubt und schon waren Kratzer im schönen Estrich. "Do machemer nix !"
Also Besen wieder zurück gebracht und für das Geld einen Hygrometer zur Messung der Raumfeuchte gekauft.

Alles in allem war es schon einiges an Aufwand, das viele Lüften und die viele Fahrerrei. Aber im Endeffekt freut man sich jedesmal, wenn man wieder ins Haus kann und sich vorstellt, dass der Einzugstermin immer näher rückt...


Sonntag, 21. Juni 2015

... die Fussbodenheizung

... da passt noch was unter den Estrich

Die Fussbodenheizung muss ja auch noch rein. Ein voller Tag und drin ist sie.


Zur Fussbodenheizung wurden auch die Heizkreisverteiler fertig montiert. In EG und OG jeweils einer. Damit werden die unterschiedlichen Heizkreise mittels elektrischer Ventile gesteuert. Im Prinzip wie bei einem Heizkörper. Die Information wie weit das Ventil aufgemacht werden muss, liefert der Thermostat, welcher sich in jedem Raum befindet.



Die Heizung ist nun auch fertig montiert.





Donnerstag, 18. Juni 2015

Die Heizungsbauer kommen...

... was so alles in einen Boden verbaut wird...

In jedem Raum im Haus haben wir einen Schacht für Zuluft. In den Bädern und Küche einen für die Abluft. Die Leitungen verlaufen über den Boden bzw. die Decke.








Erinnert irgendwie an die Carrera Bahn aus der Kindheit :)


Mittwoch, 10. Juni 2015

Bodenplanung

"Gastpost" von der Bauherrin :-)

Unser Haus steht!
Der Estrich ist seit einigen Tagen auch drin!

Langsam wird es also Zeit, sich über die weitere Innenraumgestaltung Gedanken zu machen.
Da wir bei Fingerhaus die Ausbaustufte "fast fertig" haben, werden die Bäder incl. Sanitäranlage bereits eingebaut und selbstverständlich auch gefliest (bis auf eine Höhe von 1,60 m, um genau zu sein).

Aber alles andere müssen wir selbst machen: Decke tapezieren, Wände tapezieren, oder lieber doch Streichputz überall hin?
Und was machen wir denn auf den Fußboden?

In unseren ursprünglichen Planungen hatten wir vor, überall im Haus Laminat zu verlegen. Dunkles Laminat. Passend zu unserer dunklen Treppe und zu unseren dunklen Möbeln. Bloß nix helles. Schönes, dunkles Holz. Das sieht warm aus, gemütlich aus, trifft unseren Geschmack, perfekt!

Aber dann waren wir bei Freunden zu Besuch. Bei Freunden mit Fußbodenheizung. "Oh, Fußbodenheizung bekommen wir auch ins Haus, wir freuen uns schon auf die warmen Füße wenn wir durchs Haus laufen!"
Und unser Freund lachte und sagte "Ja klar, legt ihr dann auch Fliesen überall hin? Das ist viel wärmer!"
??? Wieso denn wärmer? Bei fast jedem Laminat steht doch dabei "Fußbodenheizung geeignet", was soll da denn nicht warm sein?

Und unser Freund sagte locker, zwischen 2 Bissen Steak "Naja, wir haben teils Fliesen und teils Laminat. Und aus Spaß habe ich mir ein Messgerät gekauft und mal geprüft.... und bei den Fliesen ist es über 2 Grad wärmer als beim Laminat!"

Das saß....! Ich Frostbeule und dann 2 Grad Unterschied? Die Fußbodenheizung ist doch die Hauptwärmequelle..... sicher, warm wird es auch mit Laminat, aber ob nicht vielleicht doch?

Ab da hakten wir genauer nach, bei Freunden, Kollegen, im Fachhandel. Und nahezu überall wurde es bestätigt: Fliesen sind wärmeleitfähiger als Laminat und damit habe ich auch wärmere Füße!

Damit war die Entscheidung gefallen: zumindest im Erdgeschoss, da, wo man sich abends lange aufhält, da sollen Fliesen hin. Und zwar duchgängig die gleichen Fliesen: der ganze Eingangsbereich und Flur sowie der gesamte Wohn-/Essraum und natürlich auch die Küche. Alles in allem runde 75 qm Fläche. Das Gästebad hat "eigene" Fliesen (die wir bereits bei Fingerhaus bei der Bemusterung ausgesucht hatten) und für Heizungsraum und Abstellkammer kann man ggf. auch etwas anderes nehmen.
Im kompletten OG dagegen werden wir bei Laminat bleiben. Das können wir spielend selbst verlegen (freuen uns auch schon darauf) und wollen es z.B. im Schlafzimmer auch gar nicht so warm haben wie das Wohnzimmer (hoffentlich...) sein wird.

Also Fliesen. Aber was für Fliesen? Marmor-Optik? Terracotta? Ganz in weiß? Oder doch was anderes?
Die Suche dehnt sich mittlerweile nicht nur in diversen Bauhäusern sondern selbstverständlich auch ins Internet aus. Viel gestöbert haben wir z.B. bei Fliesenrabatte, da gibt es zum einen eine recht große Auswahl, eine gute Sortierung und ab und zu auch interessante Angebote.

Die Tendenz geht in Richtung Holzoptik-Fliesen! Wenn schon kein Laminat (oder Parkett), dann kann es ja wenigstens so aussehen als ob :-) Die Fliesen haben auch schon eine entsprechende Form, schmal und lang, so wie Dielenbretter eben aussehen. Verlegt werden sie dann mit recht dünner Fuge, so dass die Optik eines Holzbodens perfekt nachgeahmt wird.

Rein Farblich würde uns z.B. etwas wie das hier gefallen.

Quelle: Fliesenrabatte.de - Fliese Cerdolus Black Matt

 oder das hier

Quelle: Fliesenrabatte.de - Fliese Ariostea antico matt

In Kombination mit hellen Wänden und heller Decke sowie weißen Fußbodenleisten, dazu die dunklen Möbel  und große Fenster - ja, ich glaube, das sieht richtig elegant aus!!

Viele raten uns ab: "Dunkle Böden? Och nee, das wirkt doch düster und gedrückt!" und "Da sieht man jedes Staubkorn!"

Aber ganz ehrlich? Ist mir völlig schnuppe! Uns gefällt es und ich denke, wir werden mit so einer Auswahl farblich richtig zufrieden sein!


Habt Ihr Fliesen ? Oder doch lieber Laminat/Parkett? Oder etwas ganz anderes...?
Und wie findet ihr die obigen beiden Varianten? 



Artikel entstand mit Unterstützung von Fliesenrabatte.de

Sonntag, 7. Juni 2015

Grober Ablaufplan

... es ist nichts so beständig wie die Veränderung.

Quatsch, es läuft alles nach Plan und wie am Schnürchen. Bis jetzt wurden sämtliche Termine auf den Tag genau eingehalten.


Hier noch einmal der, nach Aussage des Bauleiters, grobe Ablaufplan.


KW 20       Haustellung                                                              erledigt
KW 21       Rigipsplatten an Decken / Elektrik                           erledigt
KW 22       Einbau Heizung / Lüftungsanlage                            erledigt
KW 23       Verlegung Fussbodenheizung / Estrich                     erledigt
KW 24       Inbetriebnahme Heizung zur Estrichtrocknung
KW 25-26 Spachteln, Fassade, Abbau Gerüst
KW 29       Fließen der Bäder und Badendmontage
KW 30       Endausbau und Übergabe



Unsere Eigenleistung beschränkt sich auf die Verlegung der Böden (außer bei den Bädern) sowie abschleifen, tapezieren und streichen der Wände und Decken.



Folgenden sehr groben Ablaufplan haben wir uns für unsere Arbeiten vorgestellt


KW 28-31    Abschleifen der Wände und Decken mit Trockenbauschleifer
KW 30         Rauspund verlegen im Spitzboden
KW 30         Fliesen EG (wird fremd vergeben)
KW 31         Grundieren und tapezieren EG
KW 32         Grundieren und tapezieren OG
KW 33         Streichen Wände und Decken EG / OG
KW 34         Laminat OG
KW 35         Restarbeiten


Für die einzelnen Gewerke wird es natürlich ausführliche Posts mit allerhand Bildmaterial geben.

Wir können es kaum noch erwarten endlich loszulegen.... Der Urlaub wurde bereits auch entsprechend geplant, um genügend Zeit für alles zu haben.

Hausstellung Tag 2

... und weiter gehts...


08:45 Uhr:
Am zweiten Tag war es dann etwas später für uns, als wir auf der Baustelle eintrafen. Der Bautrupp war natürlich schon da. Dieser Tag sollte etwas ruhiger vonstatten gehen. Die LKWs sind alle Weg, der Kran ebenfalls. Es stand nur noch der Transporter vom Bautrupp in der Straße.
Die Straßen-Absperrung haben wir auch nicht mehr aufgestellt, auch wenn es für zwei Tage vorgesehen war. Aber es konnte ja nun jeder ohne Probleme wieder durch die Straße fahren.


09:30 Uhr:
Beginn der Dachdeckung bei strahlendem Sonnenschein.



10:00 Uhr:
Heute war auch noch der Baustellentermin mit den Versorgern. Wasserwerke, Pfalzwerke, Bauleitung und wir fanden uns zur Besprechung der Zuleitungen ins Haus auf der Baustelle ein.

Wir hatten im Schweiße unseres Angesichts im Vorfeld das mühsam mit der Schaufel gegrabene 6m lange, 120cm tiefe und 60cm breite Loch zum Teil wieder aufgefüllt, damit es keine Probleme mit dem Gerüst gibt. Dazu haben wir KG Rohre mit Zugdraht jeweils zum Übergabepunkt an der Straße gelegt. Die Versorger können somit ihre Leitungen in die KG Rohre einführen und sie mit dem Zugdraht direkt ins Haus ziehen. 

Alle Beteiligten meinten, dass das eine gute Idee sei.

... es wird sich noch herausstellen, dass das von uns eine Schnapsidee war...  Aber dazu in einem späteren Post.

Termin für die Versorger zum endgültigen Einführen der Anschlüsse ins Haus, wurde für die kommende Woche Montag vereinbart.

  

12:15 Uhr:
Die erste Seite des Dachs ist gedeckt. Gegen 16:00 Uhr war dann auch die andere Seite so weit.

 

ab 16:00 Uhr:
Zwei aufregende Tage gingen somit zuende. Zum Schluss bekamen wir noch den Hauschlüssel vom Bautruppleiter überreicht, damit wir jederzeit in unser Haus können wenn es wollen. Leider sieht man noch nicht wie die Haustür jetzt in Natura aussieht, weil sie noch komplett zugeklebt ist. Müssen wir eben warten.....






 

Donnerstag, 28. Mai 2015

Hausstellung Tag 1

und es geht los....


05:10 Uhr:
Bewaffnet mit frisch gebackenen Muffins, Getränken, Kühltasche, 2 Klappstühlen, 1 Klapptisch und allen nötigen Kameras, Smartphones, Akkus, Kabel kommen wir früh morgens an der Baustelle an und SCHOCK: "Die sind ja schon da!"
Der erste LKW mit Teilen und der Kran waren schon vorort. Allerdings lasen die beiden Fahrer in ihren Kabinen noch Zeitung. Die Ruhe vor dem Sturm, so scheint es.



06:15 Uhr:
Der Bautrupp kommt. Die Bodenplatte wird vorbereitet und mit Folie ausgelegt, Abwasseranschlüsse ausgeschnitten, Werkzeuge aus dem Auto geholt. Der Kran baut sich auf. Der Bautrupp besteht aus 4 Mann! "Na, die haben sich was vorgenommen..." Viel geredet wird nicht. Scheinen die wohl öfters zu machen... :)
Die von uns am Wochenende zuvor verdichtete Fläche für den Kran scheint wohl den "Gütetest" bestanden zu haben.



6:45 Uhr:
Aufbau Videokamera auf Stativ. Aufgrund der vielen Nachfragen hier das genau Model und die Einstellungen:.
Samsung HMX-F90
1Bild/Sek. Zeitraffer (d.h. 24 Stunden in 58 Minuten)
Bearbeitung des Films mit Microsoft Windows Live Movie Maker (kostenlos)
Falls ihr Hintergrundmusik verwenden wollt, sollte die unbedingt GEMA-Frei sein. Sonst kanns teuer werden.



07:00 Uhr: 
Die "Lego-" und "Tetris-" Arbeiten beginnen :)

Der LKW fährt vor. Plane weg, Außenwände schweben heran und werden innerhalb von wenigen Minuten aufgestellt! Wahnsinn. Ab jetzt passieren in allen Ecken tausend Dinge gleichzeitig. Wir wussten manchmal nicht, wo wir überall hinschauen müssen.

Gegen 08:00 Uhr waren die Außenwände gestellt und verbunden.
Anruf bei den Eltern, die eigentlich gemütlich um 10:00 Uhr kommen wollten, mit den Worten
"EG steht ! OG dann um 10:00 und um 12:00 ziehen wir ein. Macht dass ihr beikommt!"



Alles schon drin. Fenster, Rolläden, Rigips

Die Haustür ist auch schon drin




 08:15 Uhr:
Der Bauleiter kommt und geht mit uns den Tagesablauf durch. Die Pläne werden alle nochmal komplett besprochen. Passte natürlich alles....(Wir sind übrigens die Gruppe links im Video, die zwischen 08:15 Uhr und 10:00 nervös hin und her rennt:). In der Zwischenzeit kommen die Innenwände, sodass das EG so langsam Gestalt annimmt.
Der Gerüstbauer kommt auch schon und fängt an das Gerüst aufzubauen. Jetzt stehen 3 LKWs, 1 Kran, 3 Tansporter in unserer Straße. Wir fragen uns gerade warum wir die Absperrung geholt haben, kommt doch eh kein anderes Auto da durch.... Außerdem stehen die Absperrschilder seit dem ersten LKW auf der Seite... Aber ist eben Vorschrift, dass welche da sind. Was will man machen?

Die Straße ist voll !


11:00 Uhr:
Die Decken "schweben" herbei. Nachdem uns die Räume ohne Decken total klein vorkamen, sieht man jetzt die richtigen Raumgrößen und es ist doch nicht alles so "mickrig". Gott sei Dank...
Übrigens bis jetzt keine Pause bei allen beteiligten Arbeiter. Die lassen es echt laufen...
Die Treppe wird komplett am Stück eingesetzt. Hatten wir die ganze Zeit gar nicht gesehen, weil die so unscheinbar auf dem LKW gelegen hatte.
Um 12:00 Uhr war das komplette EG fertig







12:10 Uhr: Wohlverdiente PAUSE !!
Während die Gerüstbauer noch werkelten.

"ganze" 20 Minuten werden sich gegönnt


12:30 Uhr: Weiter gehts ! OG kommt !
Der 2. LKW wird ausgeladen. Er kam auf die Minute genau um die Ecke gebogen. Die Zeitplanung hat gepasst :). Das Gerüst ums Haus ist nun auch komplett aufgebaut und die Gerüstbauer bereits wieder weg.



Aua ! Die ersten Kollateralschäden in der Nachbarschaft. Der Fahrer des 2. LKW hat die kleine Straßenlaterne übersehen. Was muss die aber auch so unvorsichtig vors Auto srpingen... :)
Der Fahrer war total aufgelöst. Unser Bauleiter nahms gelassen "Passiert! Zahlt die Versicherung!"
Wir hatten dann die Hausaufgabe Bilder zu machen und diese zum Ordnungsamt zu schicken. Die leiten den Fall dann an die Kreisverwaltung weiter. Endlich haben wir auch mal was zu tun! :) 




15:30 Uhr:
OG ist komplett. Ab jetzt geht's ans Dach. So langsam sieht das ganze auch aus wie ein Haus. Etliche Nachbarn die heute morgen früh zu Arbeit gefahren sind, fahren nun bei ihrer Heimkehr staunend vorbei.
Nächster Arbeitsschritt sind die Dachbalken und der Firstbalken. Aufgrund der Hauslänge von 12m wird dieser allerdings aus zwei Teilen zusammen geschraubt.


16:30 Uhr:
Da Dach  kommt drauf. Die einzelnen Elemente sind komplett mit Sparren, Querbalken und Folie Wenn sie zusammengefügt werden, ist das Haus wasserdicht. Da für Abends Regen gemeldet wurde, wäre das auch nicht schlecht.
Die Sparrenköpfe sind auch schon in unserer Wunschfarbe gestrichen.





18:00 Uhr:
Dachfenster rein, Kamin rein und DICHT!
Der Regen kann kommen.


19:00 Uhr:
Der erste Tage ist gelaufen. Das Haus steht und wir sind stehend k.O.
Nicht auszudenken wie die Jungs vom Bautrupp gerade "geschafft" sind. Während wir bereits unsere Sachen packen, sind die noch am werkeln und aufräumen. Das war sicherlich einer der aufregendsten Tage, die wir je hatten. Tausend Eindrücke, überall Action, man kommt sich vor wie nach einer Achterbahnfahrt. Zum Schluss kam dann noch der Satz "Ich frage mich, was da andere Häuslebauer Monate lang rummachen. So ein Haus steht doch ratzfatz!"
 
Gegen 19:30 war dann.

F E I E R A B E N D !!!!!

Der 2. Tag auch mit Innenansichten folgt in Kürze