Freitag, 27. Februar 2015

Die Versorger

Vororttermin auf der Baustelle mit allen Beteiligten


Freitag morgens bekamen wir einen Anruf von unserem Bauleiter, welcher für die Herstellung der Bodenplatte zuständig ist. Er wollte einen Termin ausmachen, um alle Versorger und den von uns beauftragten Tiefbauer auf der Baustelle zu treffen. "Am besten mitte nächste Woche" (also in 4 Arbeitstagen!)

"Vorort klärt sich das am Besten. Dann weiß jeder was er zu tun hat"   Denken wir auch!

Folgende Hausaufgaben für uns ergaben sich hierbei:

- Termin mit Stromversorger
- Termin mit Wasserversorger
- Termin mit Tiefbauer


Wir waren etwas skeptisch, ob die einzelnen Versorgungsbetriebe innerhalb von so kurzer Zeit überhaupt verfügbar wären und wurden total überrascht. Termin mit allen Beteiligten war überhaupt kein Problem. Die Vorgehensweise mit dem gemeinsamen Vororttermin fanden alle zwar ungewohnt, aber überaus praktisch. "Dann gibt es keine Missverständnisse"

Termin am 26.02.2015  10:00 Uhr und alle waren da ! PERFEKT

Alle offene Fragen wurden geklärt, jeder wusste was er bis wann zu tun hatte und für uns gab es mal wieder HAUSAUFGABEN.

- Ringerder muss zum Tiefbauer
- Bauwasser muss beantragt werden
- Baustromkasten muss beantragt und vom örtlichen Elektriker aufgebaut werden


Alles kein Thema. Wir sind ja mitlerweile Profis :)



TERMIN FÜR BODENPLATTE KW 12 !


Freitag, 6. Februar 2015

Die Bemusterung Tag 2

 

TAG 2


Das wurde dann eine eher eine trockene Veranstaltung, (zumindest für meine Frau)

Es ging um Schalter, Steckdosen, Brennstellen, LAN Anschlüsse, Heizung, Lüftungsgitter, Heiz- kreisverteiler,...

Im Großen und Ganzen kamen wir mit der Anzahl an Standardsteckdosen und Schaltern aus. Allerdings ist es schon knifflig sich über die Anordnung genaue Gedanken zu machen, Wege durchs Haus sich vorzustellen und zu überlegen wo macht man das Licht an und wo am Besten wieder aus.

Für einen sehr moderaten Aufpreis bekamen wir die Verlegung von CAT 7 Kabel für des Netzwerk ohne Dosen (machen wir selbst). Da gab es einen Pauschalpreis, egal wie weit die Entfernung vom HWR zum Endpunkt war.


SCHALTER / DOSEN / BRENNSTELLEN 

 

Hier nur die Gesamtzahl an Steckdosen und Brennstellen im Haus.

EG: 30 Steckdosen / 12 Schalter / 8 Brennstellen
OG: 16 Steckdosen / 11 Schalter / 7 Brennstellen

LAN Kabel liegen ingesamt 5: Jeweils 2 in Büro und Wohnzimmer und 1 im Schlafzimmer
Antennendosen sind es 3: Wohnzimmer / Büro / Schlafzimmer

Zusätzlich haben wir uns gegen Auspreis noch 4 Brennstellen mit 2 Schaltern für die Treppenbeleuchtung gegönnt. So wird entlang des Aufgangs bei jeder dritten Stufe eine Beleuchtung platziert.


Bei der Modellausahl haben wir uns auf den Standard beschränkt






DIE HEIZUNG

 

Für uns war es von Anfang an klar: Keine Abhängigkeit von fossilen oder festen Brennstoffen die über lange Zeit immer teurer werden. Also kein Öl, Gas, Pellets. Bei Erdwärme hatten wir im Bauchgefühl auch eher Bedenken.

Also blieb nur noch eine Luft/Wasser Wärmepumpe.

Die braucht nur Strom. Der wird zwar auch immer teurer, aber mit einer geplanten Photovoltaikanlage auf dem Dach können wir unseren Strom zum Teil selbst herstellen. Aus diesem Grund haben wir auch bereits ein Leerrohr vom Dach bis in den HWR legen lassen inklusive einem extra breitem Zählerschrank. So sind wir jederzeit startklar für solch eine Anlage. Diese ist allerdings erst in 2-3 Jahren geplant.

Bei der Auswahl des Herstellers und Model haben wir im Internet recherchiert und die für uns beste herausgesucht. Die Stiebel Eltron LWZ 304 Trend
Ebenfalls von Vorteil: Man hat keine hässliche Außeneinheit vor dem Haus stehen.

Zusammen mit diesem Gerät gibt es auch ein Lüftungssystem mit 90% Wärmerückgewinnung.


DIE LÜFTUNGSGITTER

 

Durch das Lüftungssystem befindet sich in jedem Raum ein Lüftungsschacht mit einem Gitter. Dieses Gitter befinden sich auf dem Boden. Man sollte daran denken, dass man bei der Möbelplanung keinen Schrank darauf stellt. Die Größe der Gitter ist ca. 40x15 cm. Im Wohn- Essbereich haben wir gegen kleinen Aufpreis die Gitter in Edelstahloptik ausgesucht.


DER HEIZKREISVERTEILER

 

Tja, DAS Teil hatten wir nicht bedacht. Hierbei handelt es sich um einen Einlass in der Wand bei dem die einzelnen Heizschleifen der Fußbodenheizung "verwaltet" werden. Das Ding ist ca. 1,2m breit und 0,5m hoch. Da man es ca 1-2 mal im Jahr aufmachen muss, um Wartungsarbeiten durchzuführen, sollte die Klappe natürlich nicht hinter einem Schrank sein.

Im EG ist dieser Verteiler im HWR, also kein Problem. Im OG wirds dann zum Problem. Er muss in einer Innenwand sein. Er macht ab und zu Krach, also wäre er in der Wand zum Schlafzimmer ungünstig. So blieben, auch wegen der Treppe, nur wenige Wände in der Galerie übrig. Nur hatten wir für diese Wände schon diverse Bücherschränke eingeplant. Uns blieb also nichts anderes übrig als einen Schrank zu entfernen.


ZUSAMMENFASSUNG DER AUFPREISE


Sockelputz  13qm                         923,-
Haustür längerer Griff                   130,-
Elektrische Rolläden EG             1800,-
Treppe dunkel / Streben VA         1153,-
Regendusche                                586,-
Wannenablage                              750,-
Waschtisch                                   100,-
Lüftungsgitter VA                            72,-
Schornstein Reinigungstürchen   320,-
5 Schalter/8 Brennstellen/LAN     993,-
GESAMT                                     6827,-                


ENDE 

 

Es ist kaum zu glauben, wie 2 Tage Bemusterung schlauchen können!
Der heutige Tag endete dann schon zur Mittagspause. Die letzte Stunde wurden dann noch alle Änderungen zusammengefasst und noch einmal wiederholt, ausgedruckt und nach zusammen 110 Unterschriften (kein Witz), ging es auf Einladung von Fingerhaus zu einem sehr guten und wohlverdienten Mittagsessen ins Restaurant. 








Donnerstag, 5. Februar 2015

Die Bemusterung Tag 1

Sonntag 01. Februar 2015. 

Es geht los...

Abfahrt zur Bemusterung

Ein Doppel-Zimmer in der Pension "Ederstrand" wurde von Fingerhaus für uns von Sonntag bis Dienstag reserviert. Also gemütlich bereits am Sonntag die knapp 400km nach Frankenberg absolviert.

Am 02. Februar morgens um 08:00 Uhr waren wir nach ausgiebigem Frühstück voller Erwartung im Bemusterungszentrum, welches pratkischerweise nur 200 Meter von der Pension entfernt war.




Wir wurden von unserer zuständigen Fingherhausmitarbeiterin aus dem Bemusterungsteam am Empfang abgeholt und konnten auf dem Weg in ihr Büro schon einige Blicke auf Bäder, Fliesen, Türen, Fenster... erhaschen.

Hier einige Impressionen:

 

 



Dann gings los.

Der Ablauf im Groben: 2 Tage Bemusterung bei der so gut wie alles festgelegt wurde. Von der Lage der Lichtschalter und Steckdosen, über die Fliesen im Bad, Toilette, Fenster, Rolläden, Türen, bis hin zu den Dachziegeln, der Fassadenfarbe und dem Sockelputz...


DIE BÄDER

Nach einer kurzen Vorstellung kam gleich das Thema was uns wohl am meisten Spaß machte... DIE BÄDER. Eine riesige Auswahl an Boden- und Wandfliesen hieß es zu begutachten. Viele waren im Preis inbegriffen, einige gegen Aufpreis. Da wir uns im Vorfeld bereits Gedanken gemacht haben, wo wir eventuell Geld ausgeben wollten und wo nicht, haben wir uns hier erst einmal auf die preis-neutralen Varianten beschränkt. Die Auswahl war auch genau nach unserem Geschmack und wir wurden fündig.

Unsere Auswahl für das Gästebad im EG:

Wände (hell) und Boden (dunkel)


 und oben fürs Hauptbad im OG:

Boden bzw. Mosaik für Dusche




Wände



Die Diskussion über die Farbe der Fugen lasse ich jetzt mal weg. War aber auch etwas länger :)

Danach gings zu den Armaturen und weiteren Badausstattungen. Bei einigen Aufpreisen verschlug es uns fast den Atem, sodass wir uns dann nur die Sachen rauspickten, die uns wichtig waren.

Regendusche musste sein. Der Rest war bis auf einen kleinen Aufpreis bei den Waschbecken Standard.







Die Grundrisse in beiden Bädern haben sich nicht geändert.  Einzig die Badewanne wird nun in der Ecke des Bades sein, weiter weg von der Toilette. Außerdem eine gemauerte Umrandung welche auch etwas Aufpreis verursachte. Aber Abstellfläche an der Badewanne muss einfach sein.
Zudem kommen wir durch die Umrandung ein paar cm weiter in den Raum rein, so dass man sich mit 1,80 m Körpergröße in der Badewanne auch stellen kann (unter der Dachschräge). 


DIE TREPPE

Da die Treppe gerade ist und das dominierende Element in unserem Flur, haben wir uns da ebenfalls Zeit gelassen. Im Standard wäre nur eine mittelbraune Treppe aus Eichenholz. Das würde sich allerdings total mit unserem geplanten dunkelbraunen Fliesenboden in Holzoptik beißen...
Also Aufpreis: Dunkles Braun muss her und wenn wir schon dabei sind, die Streben im Geländer nicht so ein fades Alu sondern Hochglanz poliert.





DIE INNENTÜREN

Bei den Innentüren ging es dann schnell. Weiß, nix besonders, Standardgriffe, fertig



DER KAMINOFEN

Den hatten wir uns schon damals ausgesucht, als wir die Sonderaktion gleich ins Angebot aufnahmen. Ofen mit Kamin zusammen als Gesamtpaket.
Wichtig hier, dass es ein Ofen mit raumluftunabhängiger Befeuerung ist. Das ist vorgeschrieben bei unserem Be- und Endlüftungssystem. Aber schick ist er auch.



DIE HAUSTÜR

"Des ischse" kam da von meiner Frau. Tja, wo sie recht hat, hat sie recht. Hingekommen, gesehen, entschieden! Natürlich die anderen Türen auch noch in Augenschein genommen, aber dann war es doch die erste :)
Rechts kommt dann noch eine gleichgroße Glasfront, so dass wir auch viel Tageslicht im Hausflur haben werden. Aufpreis war hier nur der lange Türgriff. Aber das hielt sich in Grenzen.



DIE FENSTER

Naja, auch hier war nicht viel zum diskutieren. Rahmenfarbe weiß, 3 fach verglast war eh klar und im Preis. Auch der Rest Standard. Nur die drei Meter Schiebetür in den Garten haben wir uns noch genau angeschaut.
Die Farbe der Rolläden ? Über was man sich nicht alles Gedanken machen muss. Wir wählten Grau. Die Farbe der Gurte? Werden wir sehen wenn das Haus kommt :) KEINE AHNUNG was wir hier ausgesucht haben...




 Elektrische Rolläden

 Ja, aber nur unten und da auch nur die 5 Stück im großen Wohn-, Essraum. Alles andere war für uns unnötig. Aber diese dann alle auf einmal per Tastendruck wählbar oder jeweils einzeln. Dazu mit einer Zeitsteuerung und einer Anwesenheitssimulation, damit etwas Action ist, wenn man mal nicht da ist.


DACH / FASSADE UND SOCKEL

Ging komischerweise auch recht schnell. Wir hatten uns ja im Vorfeld schon Gedanken gemacht und waren beide auf derselben Wellenlänge. Der Bebauungsplan in unserem zukünftigen Wohngebiet  lies uns auch mit den Vorgaben "Fassade in hellen Erdtönen, Ziegel in Rottönen" nicht gerade viel Spielraum. Also schnell die Farben miteinander verglichen und geschaut was am besten zusammenpasst.

Rechtes Rot der Ziegel
Fassade im Gelbton

Sockel dunkel


und so sieht es mit den dunkeln Dachbalken aus





16:30 Uhr !!
Tag 1 war vorbei und wir fix und fertig.