Freitag, 31. Juli 2015

Die Bäder kommen

... vielmehr sie werden gefliest...

Das macht Fingerhaus für uns. Fliesen hatten wir uns ja während der Bemusterung ausgesucht.


Ehrlich gesagt wussten wir schon gar nicht mehr so richtig wie sie aussahen, weil das gefühlt schon Jahre her war.

Alles ging natürlich wieder RatzFatz, wie wir das mitlerweile gewohnt sind. Keine 3 Tage hat es gedauert und dann war Gäste Bad im EG und Hauptbad im OG fertig gefliest ausgefugt und mit Silikon versehen.


 





 

 

Donnerstag, 30. Juli 2015

Abschleifen

... jetzt sind wir dran...

Nachdem die Spachtler ihre Arbeit beendet hatten, ging dann pünktlich Ende Juli unser Urlaub los.
Wie schon erwähnt, werden wir Böden, Wände und Decken selbst bearbeiten.

Somit hieß es am ersten Tag des Urlaubs "Schleifen"

Gemeint ist der Abschliff der Spachtelmasse auf den Riegipsplatten damit ein sauberer und vor allem glatter Untergrund für die weiteren Arbeitsschritte vorhanden ist. Ziel ist es, dass keinerlei Übergänge von den Platten zur Spachtelmasse mehr existieren.

Der Chef des Spachtlertrupps gab mir den Tipp, wie ich erkenne ob die Qualität des Abschliffs ausreichend ist: " Wenn man es mit den Fingern fühlt, dann sieht man es auch später, wenn die Wand gestrichen ist."
  
Dann gings los.

Maschine war zu besorgen. Trockenbauschleifer, am besten eine "Giraffe" damit man nicht ständig auf die Leiter muss.  Bei den ansässigen Baumärkten gab es sowas im Leihsortiment. Allerdings fiel meine Wahl auf eine kleine Firma die ebenfalls Bauwerkzeuge vermietet und um einiges günstiger als die Baumärkte war und zusätzlich noch eine bessere Maschine zur Auswahl hatte.

Folgendes Gerät habe ich also Montag morgens dort abgeholt:

Flex "Giraffe"mit dazugörigem Sauger und das alles für nur 59,- pro Tag incl. Reinigung.

Ich kann nur jedem empfehlen die 15,- EUR für die Reinigung mit zu buchen. So wie das Teil nach der Arbeit ausgesehen hat, wäre ich da zum Schluss noch ewig drangesessen.



Als Schleifscheiben wurden mir welche mit K80 Körnung empfohlen. Allerdings waren mir die viel zu grob. Habe mir deshalb K120 geholt, die bei weitem feiner waren und ein sehr schönes Schleifbild ergaben. Habe alles mit diesen Scheiben abgeschliffen.

Wichtiger Tipp:
Der Schleifer sollte wirklich eine vernünftige Profimaschine sein, da das Schleifergebnis bei Billigmaschinen sehr oft zu wünschen übrig lässt. Vor allem werden nach meinen Recherchen billige Maschinen nach ca 30 Minunten oftmals sehr heiß.

Auch Finger weg von Schleiftellern ohne Absauglöcher. Der Staub muss sofort abgesaugt werden und das funktioniert nur vernünftig, wenn genug Löcher vorhanden sind.

Auf der Baustelle angekommen gings dann los.

Schätzung war 2 Tage für 550 m² sollten reichen. Die Maschine lag auch mit ihren knapp 5 KG leicht in der Hand. Allerdings werden daraus im Laufe des Tages dann gefühlte 20 KG :(



Noch ein Tipp:
Seid nicht so blöd wie ich und macht das alles erstmal ohne Schutzmaske und vor allem ohne Brille. Trotz des Saugers staubt euch die ganze Bude voll und vor allem Überkopf rieselt euch alles schön in die Augen. Wer zudem noch etwas lärmempfindlich ist, sollte Ohrschützer tragen. Der Sauger macht richtig Radau und schlägt alle 10 Sekunden automatisch den Filter aus, was ohne Ende rumst.



Nach insgesamt 18 Stunden schleifen war dann alles erledigt. Inklusive Rücken und Arme :)

So richtig sehen konnte man es allerdings nur mit dem 2. Blick. Aber mit den Fingern gefühlt waren alle Wänden nun spiegelglatt.


Bis der Staub halbwegs aus dem Haus verbannt war, sollte es Wochen dauern...


Nächster Schritt im nächsten Post:

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Mittwoch, 22. Juli 2015

... die Heizung streikt

- KURZES UPDATE -


Gestern war wegen erneuter Meldung "Fehlercode 13" unser Heizungsbauer da und nach einer Weile dann noch ein Techniker vom Hersteller Stiebel Eltron.

Unsere Wärmepumpe verliert Kältemittel und das ein zwei Stellen. Es sieht so aus, dass das ein Fabrikationsfehler ist. Nach meiner Frage welches Bauteil da jetzt ausgetauscht werden muss, bekam ich die Antwort "Da das ein Neugerät ist, tauschen wir die komplette Heizung aus"


Wir sind mal gespannt......

Nach Aussage der Technikers reden wir hier von Tagen und nicht von Wochen....

Einzug ist für Mitte September geplant, bis dahin muss das Ding laufen...!!!




... der Spitzboden

Ja, das hatten wir so garnicht in der anfänglichen Kalkulation unseres Innenausbaus. Den Spitzboden, oder besser den Boden des selbigen.
Nachdem der Estrich ja nun abgetrocknet war und wir somit auch die abdeckende Folie für die Luke zum Spitzboden entfernen konnten, war das dann unser erstes Projekt bei dem wir selbst von A bis Z Hand anlegen durften.

Da der Spitzboden aufrgrund unseres Kellermangels die einzige Staufläche im Haus darstellt, wollen wir für die 50m² einen Boden legen der belastbar und begehbar ist.

Als Material wurden uns damals bei der Bemusterung bereits Rauspund Latten empfohlen.

Warum ?

Rauspund ist diffusionsoffen, da Vollholz und somit bersteht ein geringeres Risiko für Schimmelbefall. OSB Platten z.B. sind nicht diffusionsoffen. Bei einem nicht gedämmten Dachboden könnte es bei OSB somit passieren, dass durch die Temperaturunterschiede die Luft unter den Platten anfängt zu kondensieren und sich somit Kondenswasser und später vielleicht Schimmel bildet.

Die Verwendung von Rauspund-Latten ist zwar um einiges Arbeitsaufwändiger als große OSB Platten, das Risiko eines Schimmelbefalls wollten wir allerdings nicht eingehen.

ALSO RAUSPUND !

Aber nicht den handelsüblichen 19mm starken, sondern 21mm da dieser auch viel belastbarer ist.

Unser Balken sind 58cm weit auseinander und 8cm breit. Somit hätten wir eine optimale Länge von  270cm um den wenigsten Verschnitt zu haben und trotzdem die Bretter noch angenehm nach oben zu bekommen. Leider waren die 270cm nicht lieferbar und wir mussten 300cm nehmen. Der Abfall lag allerdings noch in Grenzen.

Bestellt wurde im Internet inkl. Anlieferung was mit 9,22 EUR / pro m² immer noch um einiges billiger war als im Baumarkt.



Wann verlegt man den Boden am besten? Richtig! In der wärmsten Woche dieses Jahres. Bei in der Spitze 44 Grad waren die Abende nach der Arbeit gerettet und jedes einzelne Brett wurde meistens in der Hocke oder auf allen Vieren in die Balken geschraubt. Aber ich will nicht jammerrn....

WER BRAUCHT DA NOCH EINE SAUNA !

Das Endergebnis nach 20 Stunden sieht dann so aus.










...die Spachtler

... oder "wie schnell muss eine Spachtelkelle sich bewegen, dass man sie nicht mehr sieht....."

Wahnsinn was da abging.

An einem Donnerstag nachmittag rückten sie dann an.... DIE SPACHTLER. Vier Mann, die eine Stunde nach Ankunft schon das komplette Haus belegt hatten und im Stechschritt von Raum zu Raum hechteten.
Mit einem Wahnsinnstempo und gleichzeitig sehr sauber und präzise wurde nun die Q2 Spachtelung aufgebracht. Allerdings nach dem ersten Augenschein die Deluxe-Ausführung einer Q2.
Die Übergänge von Spachtelmasse zu Riegips sind hauchdünn und fast nicht zu fühlen.

Klar müssen wir da später noch abschleifen *froi*, aber bereits jetzt siehts sehr eben und akurat aus.

Samstag mittag, also nach zwei !! Tagen waren die Jungs fertig. Wenn ich daran denke wieviele Wochen wir dafür gebraucht hätten und das hätte dann nicht annähernd SO ausgesehen.