Sonntag, 17. April 2016

Der Umzug

... Der große Tag ist da !!!

Ende September 2015


UMZUG !!

Samstag der 19.09. !! Der große Tag ! Morgens um 08:00 Uhr gings los. Nachdem wir sechs Stunden davor noch Kartos gepackt hatten. Es ist nicht zu glauben, was man in 18 Jahren an Zeugs horten kann ! Bei der Anzahl der Umzugkartons haben wir uns mal so dermaßen kolossal verschätzt....

Zuerst: "20 Kartons reichen locker".... dann "Der Globus hat noch welche, wir holen nochmal 10"... dann "wo sind denn die ganzen Kartons ? Ich hol mal noch im Lidl welche..." Im Endeffekt waren es dann über 50 Kartons und das für einen 2 Personen-Haushalt. Wenn wir nicht unzählige Male schon im Vorfeld ins Haus gefahren wären und dort Kartons gleich geleert und wieder mitgenommen hätten, wären es glaube ich 100 Stück gewesen. Von den Koffern, Säcken, Taschen, Wäschekörben... ganz zu schweigen

Nach einer Hauruck-Aktion mit der kompletten Verwandschaft war es dann nach 12 Stunden geschafft und alles Zeug war im Haus.

 
 


Der Umzug war gemacht. Leider bedeutete das, dass nur etwa 20% der Arbeit gemacht war !!
Eigentlich gings jetzt erst los und erstreckte sich bis Mitte November.

Da wir ja keinen Keller haben, um nach dem Motto "aus den Augen, aus dem Sinn" unnötige Sachen zu "parken", hieß es ALLE Kartons auspacken ! Und zwar ALLE !!

  • 50 Kartons auspacken
  • Die umgezogenen alten Möbel wieder zusammenbauen
  • 42 neue Möbelstücke, meistens von IKEA, zusammenbauen (Schlafzimmer, Ankleide, Galerie, Bad, Wohnzimmer, Flur) 
  • Werkzeug und Baumaterial verstauen
  • Das ganzen Zeug aus der alten Garage.... Fahrräder, Grills, Smoker, Gartenmöbel...
  • und einräumen, einräumen, einräumen....

 Hammer was das Arbeit war und immer Abends nach Feierabend...


Aber kurz vor unserer Einweihungsfeier wars geschafft !

Die Küche kommt !!

September 2015

Endlich war sie da !!


Unsere neue Küche !!

 
Bestellt hatten wir sie ja schon vor Ewigkeiten (siehe Post Jetzt geht's an die Küche)

Aber endlich wurde sie geliefert und aufgebaut. Das Haus bekommt dadurch fast einen Hauch von "fertig"

Kochinsel mit Theke, riesiger Kühlschrank und Gefrierschrank, viel Platz und Stauraum. Das Stapeln von Schüsselbergen, Kochtöpfen, weil alles hintereinander in die kleinste Ecke gezwängt ist, hat ein Ende. Endlich findet man mal was und jedes Teil hat seinen Platz. Auch kann nun mehr als eine Person in der Küche sein und man steht sich nicht auf den Füßen herum. Kaum zu glauben, wie wir in der alten Wohnung mit einer 6qm Küche auskommen konnten.








P.S.: Im nachhinein muss man feststellen. Auch diese Schränke kann man voll bekommen :) Unglaublich....


Auch die theoretischen "Wege" während des Kochens sind nun optimiert und alles ist an seinem Platz.

Die Befürchtung, dass bei diversen Brutzelaktionen aufgrund der offenen Bauweise das ganze Haus nach Essen riecht, hat sich zum Glück nicht bewahrheitet. Die passive Abzugshaube (ohne Außenanschluss) zieht alles weg und man bekommt eigentlich im Haus fast nicht mit wenn gekocht wird.


Nach wie vor ist das einer unserer liebsten Plätze im Haus um gemütlich abends nach Feierabend einen Kaffee zu schlürfen oder eine Flasche Wein zu köpfen.






Sonntag, 28. Februar 2016

In Farbe und in Bunt !!


... alles in Weiß wäre dann doch etwas langweilig.

Zwei Wände wurden auserkoren um in strahlender Farbe das Auge zu erfreuen.

Nachdem wir ja im Schlafzimmer eine Wand mit einer schwarzen Tapete aufgepeppt hatten Tapezieren gings nun an die richtigen Farben.

In der Küche und im Wohnzimmer schien uns da der beste Ort zu sein. Zur Auswahl standen, Lila, Rot, Hellgrün, Braun. Für zwei mussten wir uns entscheiden.

Lila war eher fürs Schlafzimmer gedacht, bevor wir die schwarze Tapete entdeckten und Rot war dann doch etwas ungemütlich. Also wurden es Braun fürs Wohnzimmer und Grün für die Küche.

Die Farbe haben wir uns fertig im Baumarkt geholt. Natürlich geht auch mischen lassen, aber bei den angebotenen fertigen Farben wurden wir auch fündig.



TIPP:
Füllt die Farbe unbedingt in einen Farbeimer um und rührt sehr sorgsam durch. Bei uns waren unten auf dem Boden im Originalbehälter der braunen Farbe trotz guten Umrührens kleine Partikel ROTER Farbe. Die hat man natürlich super hässlich als Striche auf der fast fertigen braunen Fläche gesehen, weshalb wir dann ein drittes mal drüber mussten !!



Abkleben

Zum Thema Abkleben sei gesagt, je sorgfältiger desto besser. Auch wenn es keiner gern macht... Ich hasse es sogar.... Aber ohne eine akkurat gerad geklebte Linie Kreppband wirds einfach nur hässlich.




TIPP:
Da wir die Farbe nicht bis in die Ecken der Wände wollten, sondern einen weißer Rand außenrum, haben wir nach dem Abkleben das Kreppband mit weißer Farbe abgedichtet. Damit erreicht man, dass die bunte Farbe nicht unter das Band läuft und man erhält scharfe Kanten.
Aber aufpassen, das Kreppband noch abziehen bevor die Farbe trocken ist, ansonsten gibt es hässliche Ausfranzungen, weil die Farbe zum Teil mit abgeht !
Profis machen das sogar noch mit Acryl, aber das war uns dann doch zu aufwändig.

"Versiegelung" des Kreppbands mit weißer Farbe



Die Wohnzimmerwand wurde braun. Nach dem dritten Anstrich war das Ergebnis eine gleichmäßige Deckung ohne Flecken und Schattierungen. Unten fehlen noch die Sockelleisten, deswegen siehts da noch so "abgefressen" aus :)


In der Küche reichte es mit zwei Anstrichen. Die grüne Farbe deckte auch bedeutend besser als die braune, obwohl es der gleiche Hersteller war...




Endlich im ganzen Haus fertig mit Streichen !
Jetzt kann die Küche kommen !!




Dienstag, 9. Februar 2016

Lüftungsschächte

... diese mistigen Dinger sind zäh !!


September 2015

im Sommer hatte ich einen Post über die Verlegung des Lüftungssystems geschieben.

Die Heizungsbauer kommen.

Diese Lüftungsöffnungen aus Plastik ragen ca. 10 cm über unser Laminat bzw. die Fliesen hinaus und müssen nach erledigter Bodenverlegung nun bodeneben abgeschnitten werden.


Das war leichter gesagt als getan !!! Das Plastik dieser Dinger ist dermaßen zäh und schwer zu schneiden, dass wir bei unseren ersten Versuchen mit dem Teppichmesser nach 10 Minuten schnaufend und fluchend aufgegeben haben. Gerade mal einen kleinen Zeil hatten wir angekratzt und das bei EINEM. Wir haben aber 5 von den Biestern !

Also haben wir unseren Bauleiter um Rat gefragt. Kann ja nicht sein, dass wir hier die ersten und einzigen sind, die mit diesem Problem zu kämpfen haben.

Rat von ihm war auch erst das Teppichmesser. Wenn es aber mit dem nicht geht, sollen wir ein Brotmesser mit Sägezahnschneide nehmen. Was soll ich sagen.... Das war fast der gleiche Mist !!

Das Messer bliebt mit der Schnittfläche drin hängen und das Sägen ging von cm zu cm schwerer.

Das wir zu gleichen Zeit auch die Sockelleisten angebracht haben, haben wir einfach mal die kleine Billigsäge probiert und JAAAAAA es klappte !!


Das Plastik muss bodeneben abgeschnitten werden.


Danach werden die Lüftungsgitter einfach aufgesteckt.

 
Klar ging es auch nicht wir durch Butter und die Dame des Hauses, die sich des Themas angenommen hatte, war etwas am Fluchen, aber nach 2 Stunden war alles erledigt.


Comming soon !!

In Farbe und buunt ! 
Wir haben nicht nur weiße Wände

 

Sockelleisten

... Gehrung ? Nix Gehrung ! Die Ecken werden gekauft !


September 2015

Das wollte ich mir ehrlich nicht antun. Vielleicht liegts ja an meinem sehr bescheidenen räumlichen Denken, aber ich HASSE Gehrung sägen. Egal wie ich es mache, wie sorgfältig und mit Geduld... Es sieht einfach nicht schön aus. Selbst wenn der Winkel tatsächlich auf Anhieb stimmt und nicht erst nach 10 maligem Nachbessern halbwegs richtig ist, dann gibts zum Schluss immer hässliche Spalten...

Wir hatten vor langer Zeit mal im Baumarkt solche Ecken und Kanten gesehen und waren damals schon angetan. Allerdings waren diese Dinger mit 3 - 4 EUR pro Stück richtig teuer. Das muss es doch günstiger geben. Die Dinger sind ja nur aus Plastik...

Im Internet haben wir dann einen Shop gefunden, der diese Innen- und Außenecken mit knapp 2,- EUR bei weitem günstiger anbot.

Dort haben wir dann gleich alles bestellt was so für das Projekt "Sockelleisten" gebraucht wurde. Neben den Ecken dann noch die Clips für die Befestigung der Leisten an der Wand und die Leisten natürlich noch.

Da wir außer in den Bädern im ganzen Haus die gleichen Leisten verarbeiten wollten, kam da einiges zusammen.


Leisten weiß (2,6m)  53 Stk.
 Leisten Clips           300 Stk. 
Innenecken              39 Stk.
Außenecken             18 Stk.



Wer sich jetzt wundert, dass wir überall weiße Sockelleisten genommen haben, obwohl wir ja unterschiedliche Bodenbeläge haben...
Jepp, wir wollten keine Leisten in Farbe und Desgin des Bodens, sondern farblich wie die Wände. Da die meisten Wände bei uns weiß sind, war das dann recht praktisch.

Als nach 2 Wochen die Teile dann geliefert wurden, gings los. Am Anfang war die Motivation recht bescheiden. Ich denke mal fast jeder hat mit Leisten montieren schon seine negativen Erfahrugnen gemacht....

Aber was soll ich sagen.... Es lief wie geschmiert und vor allem, dank Holzhaus, nur mit Akkuschrauber und Spax bewaffnet gings ruckzuck. Clips alle 40 cm an die Wand geschraubt, Leiste dran gesteckt, bei Bedarf gekürzt und fertig. So ein Raum war in 90 Minuten fertig.

Zum Thema Säge:

Ich habe mir natürlich überlegt, mit welcher Säge ich die Leisten zuschneide und bin zu einer günstigen, aber total ausreichenden Lösung gekommen. Das ganze Set hat gerade mal 10,- EUR gekostet



Die Arbeitsschritte im folgenden:

Clips im Abstand von 40cm mit Spax Schauben (3 x 30) anbringen.



Leisten zuschneiden und sie mit aufgesteckten Ecken auf die Clips drücken






 
AUFPASSEN dass man nicht mit der Leiste über die weiße Wand "schrabbt". Das gab hässliche Schleifspuren, die ich danach wieder übermalen musste.


Tipp:
Die Kanten zu Türen und die Stoßkanten zwischen den Leisten kann man bei Bedarf noch mit weißem Silikon vorsichtig auspritzen. Dann sieht man keinerlei Übergänge mehr.
Das steht aber nach wie vor auf unserer To Do Liste... :-)




Nach 4 Abenden war alles dann sehr entspannt und ganz ohne Stress erledigt.



Sonntag, 17. Januar 2016

Die Endmontage

... Zwei Tage, zwei Mann, viel passiert


September 2015


Nachdem wir nun mit unseren Böden soweit termingerecht fertig waren, konnte die Endmontage wie geplant starten. Endlich bekam unser Haus die sehnlichst erwarteten Türen, Badaramturen, Geländer...

Zwei Mann in einem Tansporter fuhren vor und luden erstmal das komplette Material aus.


Unsere Haustür wurde endlich ausgepackt ! So ganz konnten wir uns nicht mehr erinnern, was wir bei der Bemusterung genau ausgesucht hatten :)

  
Türzargen und Türen wurden eingesetzt und justiert !


Armaturen in den Bädern angebracht !


Der Ofen wurde angeschlossen !


Unsere Treppe bekam ihr Geländer und unser Dachboden bekam seine Treppe !


Nach nur zwei Tagen war der Spuk vorbei und unser Haus war einen riesigen Schritt weiter einzugsfertig zu sein.



Coming soon !!

Tipps zu den Bodenlüftungsschächten

und

SOCKELLEISTEN...
wenn man es nicht gleich macht...

Freitag, 1. Januar 2016

Nach zu langer Zeit geh's weiter !

So, nach langer Abstinenz, aufgrund fehlender Zeit, geht's hier weiter.

Vorsatz für das Neue Jahr!!
Ich habe mir vorgenommen, die Beiträge zeitnah zu veröffentlichen!

Bis ich allerdings wieder "up to date" bin muss ich einiges Nachholen. Für die bessere Übersichtlichkeit nenne ich am Anfang der Beiträge das Datum der Fertigstellung.


Bodenbelag OG: Laminat


September 2015

Nachdem das Erdgeschoss und das OG Bad mit Fliesen ausgestattet wurden, kamen die restlichen Räume im OG ihren angedachten Bodenbelag.

Bei der Wahl des für uns passenden Belags gab es, im Hinblick auf unser Hauptaugenmerk "Gemütlichkeit", nur zwei Materialien zur Auswahl...

Parkett  oder  Laminat
 
Für Parkett sprach vor allem der natürliche Baustoff Holz und die damit verbundene Robustheit.
Gegen Parkett sprach vor allem der bei weitem höhere Preis. Die Annahme, dass Parkett in Zusammenhang mit einer Fussbodenheizung noch schlechter die Wärme durchlässt als Laminat, konnten wir, trotz intensiver Recherche im Internet, nicht bestätigen.

Für Laminat sprach der günstige Preis und die Massen an unterschiedlichen Designs und Farbabstufungen.
Gegen Laminat sprach das Material (Kunststoff), das Trittgeräusch auf diesem Belag und dass es nicht so robust wie Echtholzparkett ist.

Nach langem hin und her haben wir uns für einen guten Mittelweg entschieden.

Ein hochwertiges und vor allem speziell robustes Laminat mit folgenden Eigenschaften:

  • Hersteller: HARO Tritty 100
  • Farbe: Räuchereiche achat
  • Nutzungsklasse: 32 (gewerblich)
  • Abriebklasse: AC4 (gewerblich)
  • Garantie: 15 Jahre

Gegen das typische "Laminat-Geklacker", wenn man mit Absatzschuhen drüberläuft, investierten wir noch etwas in eine sehr gute Trittschalldämmung:

  • Hersteller: Ewifoam Akustikmatte Universol Professional Alu
  • Gehschallverbesserung: 33%
  • Trittschalldämmung: 22db
  • Wärmewiderstand: 0,01m² (wegen Fussbodenheizung)
  • Dampfsperre integriert: Ja 


TIPP: Besonders wichtig ist hier die integrierte Dampfsperre. Da wir direkt auf den Estrich verlegen, ersparen wir uns damit die nötige separate Dampfsperre in Folienform.

Alles wurde im Internet beim günstigesten Händler bestellt. In Nachhinein wohl ein Fehler, da sich die Lieferung über WOCHEN verzögerte und wir erst NACH unserem Urlaub das Material geliefert bekamen. Somit war das Verlegen dann keine Aktion innerhalb von 3 kompletten Tagen sondern zog sich über fast zwei Wochen hin, da wir immer erst nach Feierabend loslegen konnten. 

Es wäre wohl besser gewesen, das ganze etwas teurer beim Fachhändler vor Ort zu bestellen. Kostet zwar etwas mehr, aber spart Zeit und Nerven!


Ok, Material war da und los gings.


Schritt eins: Trittschalldämmung verlegen





Im Prinzip wie Teppichboden verlegen. Einfach mit dem Cuttermesser die Bahnen auf die gewünschte Länge schneiden und mit speziellem Klebeband für Dampfsperren die Kanten der Bahnen verkleben.
 
Schritt zwei: Schwimmend das Lamimnat verlegen





Die Übergänge zwischen den einzelnen Räumen wurden dann mit Übergangsleisten versehen. 

Der Längen-Zuschnitt des Laminats erfolgte über den altbewährten Laminatschneider. Zuschnitte in der Breite und Ausparungen, z.B. wegen der Lüftungsschächte, erledigten wir mit der Stichsäge und verbrauchten insgesamt 3 spezielle Sägeblätter für Laminat. Das Zeug ist echt hart wie Stein!

Da uns der immer näher rückende Termin für die Endmontage im Nacken saß, haben wir zuerst in jedem Raum bis inklusive den Bereichen der Türen verlegt. Damit konnte von Fingerhaus die Türzargen schön bündig angepasst werden. Uff, geschafft!

Nach der Türmontage haben wir dann die Böden der Räume komplett gemacht und waren nach ca. 10 Tagen fertig und stolz auf das Erreichte.